Gran Canaria Radfahren Radtour Radweg Puerto de Mogan

 
 
            

 74

 Kilometer

 1015

 Höhenmeter gesamt

 4

 Erlebniswert (1-5)

 3

 Schwierigkeit (1-5)

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 Webcams auf Gran Canaria

  

 

          

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Ausgangspunkt für diese tolle Radtour entlang der Küste auf Gran Canaria ist Playa del Ingles an der Südspitze der Insel des ewigen Frühlings. Am Anfang geht es noch an den zahlreichen großen Hotels in Playa del Ingles und Maspalomas vorbei. Nach dem Golfplatz in Meloneras fährt man auf der GC-500 in Richtung Puerto de Mogan weiter. Schon die Art und Weise wie auf Gran Canaria teilweise die Straßen gebaut sind, ist sehr interessant. Weil es auf Gran Canaria nie Temperaturen um den Gefrierpunkt gibt, braucht man auch keine Steinschlagsicherung auf den steilen Böschungen neben der Straße. Auch der kurze Tunnel vor Puerto de Mogan kommt ohne Betonverkleidung aus. Das hat zwar einen etwas abenteuerlichen Eindruck hinterlassen, aber wenn es ohne auch geht - warum nicht. Wie schon im Höhenprofil dieser interessanten Gran Canaria Radtour ersichtlich gibt es auf der Straße von Playa del Ingles nach Puerto de Mogan kaum flache Streckenabschnitte. Im Prinzip ist diese Gran Canaria Radtour von Playa del Ingles in die Hafenstadt Puerto de Mogan ein einziges langes Intervalltraining auf dem Rad. Die Radtour ist auch um einiges länger, als man aus der Karte erahnen kann, denn die Straße führt durch all die kleinen Buchten an der Südwestküste von Gran Canaria. Die Küsten verwandeln sich von Playa del Ingles beginnend in Richtung Puerto de Mogan immer öfters vom flachen Sandstrand in steile Felsen um. Das ist auch der Grund warum es auf dieser Gran Canaria Radtour immer nur bergauf und bergab geht. 

Die erste größere Stadt dieser Küsten - Radtour auf Gran Canaria erreicht man nach ca. 18 Kilometer in Arguineguin. Arguineguin ist ein Ort auf Gran Canaria mit ca. 12.000 Einwohnern in der Gemeinde Mogan. Der Ortsname Arguineguin bedeutet so viel wie " Stilles Wasser ". In Arguineguin gibt es eine große Zementfabrik. Die Einwohner leben vom Fischfang und Tourismus. Es gibt zwar einen Strand und einen Yachthafen, aber der Tourismus in Arguineguin ist nicht so ausgeprägt wie in so manchen anderer Städten auf Gran Canaria wie z.B in Playa del Ingles oder Maspalomas.

Bei Kilometer 24 fährt man durch Puerto Rico. Puerto Rico ist ein weiterer reiner Touristenort im Südwesten von Gran Canaria in der Gemeinde Mogan. Der seit den 70er Jahren entstandene Urlaubsort hat besonders interessante Hotelbauten. Ich wußte vorher gar nicht auf welch expositionierten Lagen sich ein Hotel bauen lässt. Teilweise werden die Hotels auch in die Felsen hinein gebaut. Puerto Rico hat durch die Bucht eine besonders windgeschützte Lage. Besonders schön sind auch die Strände in Puerto Rico und in Amadores.

Nach 37 Kilometer erreicht man dann das Ziel in Puerto de Mogan - dem kleinen Venedig auf Gran Canaria. Puerto de Mogan ist das Aushängeschild von Mogan, der zweitgrößten Gemeinde von Gran Canaria. Die malerische Hafenstadt ist zwar auch sehr stark touristisch geprägt, steht aber architektonisch in einem starken Kontrast zu den Betonbauten wie z.B. in Playa del Ingles. Die kleinen Häuser wurden liebevoll restauriert und fast alle haben einen wunderschönen Dachgarten mit vielen Blumen. Entlang des romantischen Yachthafens gibt es zahlreiche Cafes und Restaurants. Eine gute Gelegenheit um sich ein wenig zu erholen, denn anschließend hat man noch einmal 37 Kilometer mit ca. 500 Höhenmeter zurück nach Playa del Ingles vor sich. Puerto de Mogan hat so wie viele andere Küstenorte auf Gran Canaria auch einen kleinen liebevoll angelegten sauberen Sandstrand, an dem man sich mit einem Bad im Meer noch zusätzlich abkühlen kann. Je mehr Zeit man sich für diese Tour lässt, desto mehr wertvolle Eindrücke von Gran Canaria kann man dann mit nach Hause nehmen.          

Gran Canaria ist eine etwa kreisrunde Insel (mit einem Durchmesser von ca. 50 Kilometer) im Atlantik und gehört zu den Kanarischen Inseln.  Über 800.000 Menschen leben auf Gran Canaria. Davon allein ca. die Hälfte in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Damit ist Gran Canaria die flächenmäßig drittgrößte und nach der Einwohnerzahl gerechnet bevölkerungsmäßig zweitgrößte kanarische Insel. Wobei die Bevölkerung in den letzten zwanzig Jahren stark zugenommen hat. Der höchste Berg auf Gran Canaria ist der erloschene Vulkan Pico de las Nieves mit 1.949m. Von den höchsten Erhebungen im Zentrum von Gran Canaria fällt das Gelände zur Küste kegelförmig ab. Etwa 2,2 Millionen Touristen verbringen jedes Jahr auf Gran Canaria ihren Urlaub. Besonders die Städte im Süden von San Agostin bis Puerto Rico haben sich auf den Tourismus spezialisiert und das Radfahren ist auf Gran Canaria fast immer möglich. Wer Gran Canaria abseits des Tourismus kennenlernen will, sollte sich ein Auto oder Rad ausleihen und die wunderschöne Insel auf der Straße und auf dem Radweg erkunden.  

Durch das sehr gleichmäßige Klima ist Gran Canaria ein sehr beliebtes Ganzjahresurlaubsziel. Die Temperaturen liegen im Sommer bei ca. 26°C bis 30°C und im Winter bei 22-24°C. Diese Temperaturen, die guten Straßen und die vielfältige Landschaft machen Gran Canaria, die Insel des ewigen Frühlings, zu einem Traumland für alle Radfahrer, weil das Radfahren auf Gran Canaria im Prinizip das ganze Jahr über möglich ist. Kein Wunder wenn viele aus unserer "sibirischen" Gegend nach Gran Canaria auswandern. Auch viele Rad - Profiteams nutzen das optimale Klima auf den kanarischen Inseln für ein Wintertrainingslager.

Rund um die Insel Gran Canaria gibt es viele verschiedene Mikro-Klimazonen von kontinental bis subtropisch. Felsmassive wechseln sich mit tropischer Vegetation und wüstenartigen Gegenden ab. So kann es vorkommen, dass auf den Bergspitzen ein bisschen Schnee liegt und man nur einige Kilometer weiter an der Küste im Meer, bei noch angenehmen Temperaturen, schwimmen kann.

Von den Bergen verlaufen viele trockene Täler bis zur Küste. An den seltenen Regentagen auf Gran Canaria kann es aber schon dazu kommen, dass sich das viele Regenwasser sturzbachartig den Weg bis an die Küste sucht. Deshalb wurden auch viele sehr breite befestigte Bachbette angelegt. Der 1813m hohe Roque Nublo ist das Wahrzeichen von Gran Canaria. Cirka 300km lang sind die alten Verbindungswege, die heute als Wanderwege verwendet werden und auf denen man Gran Canaria auch sehr gut kennenlernen kann.

Die Kanarischen Inseln liegen etwa 100-500 Kilometer westlich von Afrika auf der Höhe des südlichen Marokko im Atlantischen Ozean und gehören zu Spanien. Sie entstanden durch vulkanische Tätigkeit vor ca. 2-30 Millionen Jahren und sind geologisch gesehen noch sehr jung.

 

 

     

 
 

               

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