MTB - Tour Hinterstoder Höss Mountainbike Tour Hinterstoder Höss

 
 
          

31

 Kilometer

1080

 Höhenmeter gesamt

5

 Erlebniswert (1-5)

 3-5+

 Schwierigkeit (1-5)

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Die Mountainbike Tour in Hinterstoder ist eine mittelschwere und sehr erlebnisreiche Mountainbikerunde im Stodertal mit sehr markanten Bergen, die eine für diese MTB-Tour eine sehr schöne Kulisse bilden. Alle Straßen und Forstwege sind mit Ausnahme der Abfahrt entlang des Felsens von der Edtbauernalm ins Untere Rottal ohne große technische Anforderungen zu befahren. Die MTB - Tour Hinterstoder ist eine offizielle Mountainbikestrecke, die noch dazu sehr gut beschildert ist. Die schöne Mountainbike Tour im Stodertal ist auch sehr vielen Mountainbikern und Mountainbikerinnen schon bestens bekannt, daher man trifft man auf der Mountainbikestrecke, sowie bei den Pausen auf den Hütten und Almen immer wieder einige Gleichgesinnte. Das Befahren der Mountainbike Route in Hinterstoder ist von 15. April bis 31. Oktober jeweils 2 Std. nach Sonnenaufgang bis 1 Std. vor Sonnenuntergang gestattet.

Die MTB - Tour Hinterstoder beginnt beim großen Parkplatz, auf dem mehrere hundert Autos Platz haben und der direkt vor dem Ortszentrum in Hinterstoder liegt. Nach ca. 300m in Richtung Vorderstoder zurück biegt man nach rechts auf die Höss Panorama Bergstraße ab. Die 10 Kilometer lange und für Radfahrer bzw. Mountainbiker kostenlose Mautstraße führt hinauf zur Mittelstation der Skilifte in Hinterstoder auf den Huttererböden. Mit durchschnittlich 8% ist die Steigung nicht zu anspruchsvoll und aufgrund des sehr guten Straßenbelags der Höss-Bergstraße ist die Auffahrt bis zu den Huttererböden auch für Rennradfahrer sehr gut möglich. Nach 3 Kilometer, sowie weiter oben auch, gibt es einige kurze ebene Abschnitte. Die Straße liegt überwiegend im Schatten, bietet aber auch einige sehr gute Aussichtspunkte. Etwa einen Kilometer vor den Huttererböden kann man als zweite Variante zur Edtbauernalm bzw. Jugendgästehaus und dann über eine Schotterstraße mit dem Mountainbike zu den Huttererböden biken. Es besteht auch die Möglichkeit die Huttererböden auszulassen, verzichtet aber auf das herrliche Bergpanorama ( grüne Linie in der Google Map).

Nach der Pause auf den Huttererböden fährt man auf einem Schotterweg zur Edtbauernalm. Bevor man auf dem schmäler werdenden Schotterweg ( Breite ca.1m - siehe Video ) durch den Wald fährt sollte man noch einmal stehen bleiben und zurück auf die Huttererböden schauen - das für mich schönste Bild von den Huttererböden.

Kurz nach der Edtbauernalm beginnt der interessanteste und auch aufregendste Teil der Mountainbike Tour in Hinterstoder, der aber nicht ganz ungefährlich ist. Auf einem bis zu 1m breiten steinigen Single Trail geht es steil bergab ins Untere Rottal ( rote Linie in der Google Map ). Wie im Video und auf den Fotos zu sehen ist, sind neben dem Single Trail keine Absperrungen vorhanden und stellenweise würde man bei einem Unfall fast senkrecht abstürzen. Am Beginn steht daher auch eine Tafel auf der steht dass man sein Mountainbike hinunterschieben soll und zusätzlich muss man sein Bike auch über einen Zaun heben. Wer fahrtechnisch nicht so versiert ist, dem empfehle ich das Mountainbike zuerst ein paar Meter, oder gleich die ganzen 500 Meter, zu schieben. Sollten Wanderer unterwegs sein, muss das Mountainbike auch hinunter geschoben werden, oder man wartet bis die Strecke frei ist. Optimal wäre es, wenn man einen Biker aus der Gruppe mit einem Handy hinuntergehen lässt, der dann bescheid geben kann ob die Strecke frei ist.

Nach dem Single Trail ins Untere Rottal geht es auf der MTB - Tour Hinterstoder weiter in Richtung Steyrsbergerreith. Vor der schönen und urigen Alm, mit wunderbarer Aussicht auf der sonnigen Terrasse, sind mit dem Bike zwei kleine Steigungen und 200m Almwiese zu bewältigen. Nach der Alm im Steyrsbergerreith fährt man gemütlich weiter bis zum Schafferteich. Auch dort ist eine kurze Pause sehr lohnenswert. Auf den restlichen Kilometern der MTB - Tour Hinterstoder geht es noch ein paar Mal bergauf sowie bergab und es wechseln sich Asphalt- und Schotterwege ein paar Mal ab. Einige Male führt die sehr gut beschilderte MTB - Tour Hinterstoder auch durch Bauerngehöfte. Hier bitte das Tempo sehr reduzieren und rücksichtsvoll fahren. Nach sehr schönen, aber auch ein wenig anstrengenden 31 Kilometern erreicht man wieder den Ausgangspunkt der MTB - Tour Hinterstoder beim großen Parkplatz vor dem Ortszentrum.

Biker denen die Auffahrt über die Höss - Bergpanoramastraße zu anstrengend ist, oder denen zuwenig Zeit bleibt, können auch samt Mountainbike per Gondelbahn bequem die Huttererböden erreichen.  

             

 
 
         

 

 
 

 

                                                    

In der Nähe von Hinterstoder :

                                  

Die Urlaubsregion Pyhrn/Priel besteht aus den Gemeinden: Hinterstoder, Vorderstoder, Spital am Pyhrn, Windischgarsten, Edlbach, Rosenau am Hengstpaß, Rossleithen, Klaus / Steyrling und St. Pankratz.

Highlights der Urlaubsregion Pyhrn/Priel sind im Winter die beiden Skigebiete Wurzeralm und Hinterstoder, sowie zahlreiche Langlaufloipen. Wie z.B. das Langlauf- und Biathlonzentrum in der Innerrosenau am Fuße des Hengstpaß mit 25 Kilometer Langlaufloipe und allen Einrichtungen für die Biathleten. Ein Teil der Anlage kann auch mit Kunstschnee versorgt werden und im Sommer fungiert die Anlage als Skatepark für Inlineskater, Skirollern und Schießanlage, mit einer 2 Kilometer langen Bahn aus feinem Asphalt. Besonders schneesichere Höhenloipen findet man in den Skigebieten Wurzeralm und Höss / Hinterstoder. Rodelbahnen gibt es in Edlbach, Rosenau am Hengstpaß, Hinterstoder und Spital am Pyhrn, wobei die Rodelbahnen in Hinterstoder und Edlbach mit einer Flutlichtanlage auch das Rodeln in der Nacht möglich machen. Nach einem kalten Tag im Freien kann man im Panorama Hallenbad mit Sauna in Spital am Pyhrn wieder richtig angenehm "auftauen".

Im Sommer ist die Wanderregion Pyhrn/Priel im südlichen Oberösterreich, am Rande des Nationalparks Kalkalpen ein sehr beliebtes Ziel vieler Wanderurlauber, welche die landschaftlich reizvollen Touren sehr schätzen. Das Wandergebiet in der Urlaubsregion bietet viele unberührte Wälder, abenteuerliche Wanderwege in den vielen Schluchten, imposante Berggipfel mit einer herrlichen Aussicht auf die Alpen und viele bewirtschaftete Almen und Hütten, bei denen alle Gäste mit besten regionalen Produkten verköstigt werden. Die Wanderwege wurden mit einem einheitlichen Beschilderungssystem versehen, das die Wanderer neben Wegnummer und Richtung auch über Höhenangabe und Schwierigkeitsgrad informiert. Neben vielen Rad- und Mountainbiketouren ist auch noch der Golfplatz in Windischgarsten sehr interessant. Am Wurbauerkogel in Windischgarsten kann man zuerst über den Fitnessweg nach oben wandern, sich die Gegend vom Panoramaturm aus ansehen und anschließend auf einer der längsten Sommerrodelbahnen Österreichs wieder ins Tal fahren. Alle die nicht zu Fuß auf den Wurbauerkogel bei Windischgarsten gehen wollen, oder einfach öfters auf der Sommerrodelbahn fahren, gibt es auch einen Sessellift.

    

Das Tote Gebirge liegt in den Ostalpen und gehört zu den nördlichen Kalkalpen. Die 1.130km² teilen sich auf die Bezirke Liezen, Gmunden und Kirchdorf an der Krems in den beiden Bundesländern Steiermark und Oberösterreich auf. Das Plateau des Toten Gebirge selbst unterteilt sich in Priel-, Warscheneck-, und Schönberggruppe. Im größten Karstgebiet Europas versickert das Wasser sehr schnell und daher ist das Gebiet des Toten Gebirge eher vegetationslos. Dachsteinkalk und Dolomit sind die beiden häufigsten Gesteinformen im Toten Gebirge. Das Tote Gebirge ist auch bekannt für seine ca. 600 Höhlen und Schächte. Das Schönberg-Höhlensystem ist mit 125 Kilometer und einer Tiefe von 1070m die längste Höhle. Der höchste Berg im Toten Gebirge ist der Große Priel mit 2.515m. Die bekanntesten Seen im Toten Gebirge sind: Altausseer See, Grundlsee, Offensee, Almsee, Ödsee, Elmsee, Schwarzensee, Steirersee, Lahngangseen und Wildensee. Neben den bekannten Skigebieten Loser, Tauplitzalm, Hinterstoder und Wurzeralm bietet das Tote Gebirge im Winter noch sehr viele Skitouren, Rodelbahnen, Langlaufloipen und wunderschöne, romantische Dörfer im Winterkleid. Im Sommer kommen viele Mountainbiker, Radfahrer, Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Paragleiter und Erholungssuchende ins Gebiet des Toten Gebirge.

              

Die Gemeinde Hinterstoder gehört zum Bezirk Kirchdorf an der Krems und hat etwas über 1.000 Einwohner. Die 150 km² große Gemeinde Hinterstoder liegt im Stodertal, einem Seitental des Kremstales und besteht aus den Ortsteilen Vordertambergau, Hinterberg, Mitterstoder und Hinterstoder. Am Talende befindet sich mit dem Großen Priel 2.514m auch der höchste Berg im Toten Gebirge.

Von 1994 weg wurden große Anstrengungen zur Dorferneuerung unternommen. Viele Häuserfassaden wurden erneuert und auch in der Straßenraumgestaltung wurde sehr viel getan. Im Jahre 2000 wurde Hinterstoder dafür mit dem "Europäischen Dorferneuerungspreis" ausgezeichnet. 2002 wurde mit der Hösshalle ein modernes Tagungs- und Veranstaltungszentrum eröffnet.

Freizeitangebote Hinterstoder im Winter: Skitourengehen, Winderwanderwege, Schneeschuhwanderungen, Pferdeschlittenfahrten, Paragleiten, Eisstockschießen, Rodeln auf der beleuchteten, 1,2 km langen Rodelbahn, Langlaufen ( Höhenloipe auf ca.1400m - Huttererböden ).

Freizeitangebote Hinterstoder im Sommer: Mountainbiken, Wandern, Paragliding, Klettern, Bergsteigen, Fischen, Baden, Radfahren, Tennis. Auch in den Sommermonaten Juli, August und September ist die Bergbahn in Hinterstoder in Betrieb. Die Hutterer Böden sind auch über eine 10 Kilometer lange Mautstraße erreichbar. So kann man bequem von den Hutterer Böden auf ca. 1400m einige nicht allzu anstrengende Spaziergänge oder Wanderungen unternehmen.

      

 

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