MTB - Tour Pichl Preunegg MTB Touren Schladming

 
 
          

Schladming

743m

Ignaz Mattis Hütte

1991m 

46,5 

 Kilometer

1.385

 Höhenmeter gesamt

5

 Erlebniswert (1-5)

4-5+

 Schwierigkeit (1-5)

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 Webcams: Schladming    Hauser Kaibling     Ramsau am Dachstein

                 
 

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Die MTB - Tour Giglachsee in der Dachstein Tauern Region zählt zu den schönsten, herausfordernsten und abwechslungsreichsten Touren die in den österreichischen Alpen für Mountainbiker angeboten werden. Es gibt asphaltierte Straßen, einen Radweg, Schotterwege, einen breiten steinigen Wanderweg, Single Trail, Schiebe- und Tragepassage, steile Abfahrten, die wunderbar schöne Berglandschaft des Naturparks Sölktäler, mit dem oberen und unteren Giglachsee 2 wunderschöne Bergseen, bewirtschaftete Almen und Berghütten und herrliche Aussichten auf den Dachstein, dem höchsten Berg in der Steiermark. Die Giglachsee Mountainbike Tour ist als "Nr.17 Giglachsee - Runde" durchgehend so gut beschildert, dass man eigene Karte nur zur Sicherheit mitnehmen sollte.

Die MTB - Tour zu den Giglachseen beginnt bei der Skilift-Talstation in Rohrmoos mit einer 4 Kilometer langen und im Schnitt 9,5% steilen Abfahrt auf der Rohrmoosstraße nach Schladming. Gleich beim ersten Kreisverkehr biegt man nach links ab und fährt dann mit dem Bike auf der Salzburger-Straße in westliche Richtung am Diakonissen-Krankenhaus in Schladming vorbei bis nach ca. 1,5 Kilometer der Ennstalradweg beginnt. Der Ennstalradweg zwischen Schladming und Pichl besteht je zur Hälfte aus Schotterwegen und einspurigen, asphaltierten Nebenstraßen entlang der Enns. In Pichl beginnt auf der asphaltierten Straße die erste Steigung nach Preunegg hinauf. Nach dem 2,7 Kilometer langen Anstieg mit durchschnittlich 9% erreicht man eine Höhe von 1020m. Da die darauffolgenden 8 Kilometer bis zur Moarhofalm nur eine durchschnittliche Steigung von 2,8 Prozent haben, kann man sich wieder ausrasten und schon die schöne Landschaft des Naturparks Sölktäler genießen. Ab der Mautstation bei Kilometer 15 endet die Asphaltstraße und die sehr schöne, gewalzte Schotterstraße beginnt.

Gleich nach der Moarhofalm endet der gemütliche Teil der Giglachsee MTB - Tour, denn der etwa 3 Kilomter lange Anstieg zur Ursprungalm hat eine durchschnittliche Steigung von 12%. Da die Schotterstraße sehr viele Kehren hat und wegen der wunderbaren Aussicht auf den Dachstein, ist diese Steigung auch ein Genuss. Bei Kilometer 23,5 und auf einer Höhe von 1610m erreicht man kurz nach dem großen Parkplatz für die Autos die Ursprungalm. Die "Steirische Kalkspitze" (2.459m) bildet mit einigen anderen Zweitausendern das herrliche Panorama auf der Ursprungalm.

Nach der Ursprungalm musste ich mich als Hobbybiker auf dem breiten, aber auf den ersten 800m mit 20% sehr steilen, steinigen Wanderweg, gleich einmal geschlagen geben und mein Mountainbike einige hundert Meter weit schieben. Für Mountainbikeprofis ist diese Steigung aber durchaus auch befahrbar. Die restlichen 1,4 Kilometer bis zum Preuneggsattel auf 1956m sind mit durchschnittlich 14% auch eine große Herausforderung. Auf der Fahrt durch das Rinderfeld verlässt man das Almengebiet und erreicht das hochalpine Gelände der Niederen Tauern. Die Giglachseehütte ist eine Schutzhütte und liegt ein paar Meter neben dem Preuneggsattel auf 1955m. Es besteht auch die Möglichkeit auf der Giglachseehütte in einem Zimmer oder Lager zu übernachten. Sogar eine Duschmöglichkeit mit Warmwasser wird angeboten. Wer die Giglachsee MTB-Tour mit einer Nächtigung auf der Giglachseehütte verbindet, bekommt allein schon wegen des Sonnenuntergangs und Sonnenaufgangs sicher die meisten Eindrücke der herrlichen Berglandschaft im Naturpark Sölktäler.

Zum Oberen Giglachsee fährt man mit dem Mountainbike auf dem noch immer breiten Wanderweg etwas bergab. Die Umrundung der beiden Giglachseen sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Schiebe- und Tragepassage zur Ignaz - Mattis Hütte ( in der Google Map rot eingezeichnet ) kann man auch auslassen, indem man am Wegende beim Unteren Giglachsee wieder zwischen Oberen- und Unteren Giglachsee fährt und dann auf dem Weg zur Ignaz - Mattis Hütte. Die Giglachseen wechseln dabei je nach Sonneneinstrahlung von tiefblau bis grünschimmernd. Auch die Ignaz - Mattis Hütte auf 1991m bietet neben der Verköstigung mit regionalen Spezialitäten eine Nächtigung mit 7 Zimmern und 50 Schlaflagerplätzen an. Besonders sehenswert ist auch der im Juni bis August, ab dem Rinderfeld großflächig, rot blühende Almrausch.

Die Abfahrt mit dem Mountainbike vom Preuneggsattel über die Ursprungalm bis zur Moarhofalm sollte man auf jeden Fall nur mit noch gut profilierten Mountainbikereifen und neueren Schläuchen in Angriff nehmen, da sonst ein Reifendefekt auf dem steinigen Weg sehr wahrscheinlich ist. Zwischen Preuneggsattel und Ursprungalm bitte besonders auf die Wanderer Rücksicht nehmen - d.h. mit besonderer Vorsicht an den Wanderergruppen vorbeifahren, da meistens auch einige Kinder mit von der Partie sind. Auf der kurvigen Schotterstraße zwischen Urspungalm und Moarhofalm ist jederzeit mit Autos und ca. 3mal täglich mit einem Autobus zu rechnen. Deshalb unübersichtliche Kurven und Kehren mit dem Mountainbike nicht schneiden. Die Kehren sollte man nicht zu hart anbremsen, da der feine, gewalzte Schotter besonders bei Nässe nicht so viel Grip bietet. Ab der Moarhofalm folgen wieder die gemütlichen 8 Kilometer bis zur Mautstation.

Nach der Mautstation biegt man auf der Giglachsee MTB - Tour in Preunegg der Beschilderung folgend nach rechts ab und fährt auf der asphaltierten Hohenbergstraße wieder nach Rohrmoos zurück, wobei 3 Kilomter vor dem Ziel noch eine kleine Steigung mit etwa 100 Höhenmeter zu bewältigen ist. Entlang der Hohenbergstraße nach Rohrmoos hat man viele gute Aussichtspunkte nach Ramsau am Dachstein und dem Dachsteinmassiv auf der gegenüberliegenden Seite des Ennstales. Die anspruchsvolle Giglachsee MTB - Tour endet nach der abschließenden Abfahrt bei der Talstation der Skilifte in Rohrmoos nach 46,5 Kilometer und 1386 Höhenmeter.

Damit uns Mountainbikern in der Steiermark auch weiterhin die wunderbare Möglichkeit angeboten wird, in so einem schönen Tal der österreichischen Alpen unseren geliebten Mountainbikesport offiziell auszuüben, ist es von extrem hoher Wichtigkeit, dass sich alle von uns an folgende Regeln und Abmachungen halten. Denn neben dem Tourismus sind, so wie anderswo auch, die Jagd-, Forst- und Landwirtschaft in der Dachstein Tauern Region wichtige Erwerbszwecke. Deswegen müssen wir auch die Interessen der Bauern, Waldbesitzer, Förster und Jäger verstehen, respektieren und wahren.

  • Zeiten: 1. Mai bis 10. September von 8-18 Uhr
  • Fußgänger und Wanderer haben Vorrang: Wir fahren auf Sicht und wählen unserer Geschwindigkeit so, dass wir wenn nötig jederzeit rechtzeitig anhalten können. An Fußgängern fahren wir immer langsam vorbei und achten dabei besonders auf Kinder, die Geschwindigkeiten und Abstände noch nicht so wir als Erwachsene einschätzen können. Eine freundliche Begrüßung und ein "Danke", wenn die Wanderer den Weg freimachen, helfen dem gegenseitigen Verständnis und damit dem Image der Mountainbiker.
  • Rücksicht auf die Natur: Wir fahren nur bei Tageslicht und halten uns an die vorgegebenen Öffnungszeiten. In die Wälder fahren wir frühestens 3 Stunden nachdem es hell geworden ist und verlassen den Wald auch 3 Stunden vor der Dunkelheit wieder. Wir nehmen unseren Müll wieder mit und vermeiden unnötigen Lärm. Wir lassen nichts anderes zurück als unsere Reifenspuren und nehmen nur unsere Eindrücke mit.
  • Wir fahren nur auf den Straßen und Wegen auf denen das Mountainbiken und Radfahren ausdrücklich erlaubt, oder nicht verboten ist. Keinesfalls fahren wir wild durch den Wald. Dafür gibt es in der Region viele spezielle Downhillstrecken.
  • Auch bergauf ist es ganz wichtig den Fahrradhelm aufzusetzen.
  • Wir nähern uns dem Weidevieh mit Schritttempo und verhindern damit mögliche Panikreaktionen. Auch die Weidegatter sind wieder sorgsam zu schließen. Bei Begegnungen mit Wildtieren bleiben wir stehen um den Tieren die Möglichkeit zu geben sich ohne Hektik zu entfernen.
  • Die MTB - Tour gut vorbereiten: Nimm ein Handy, Werkzeug und eine kleine Notfallapotheke mit. Vor Beginn der Mountainbike Tour schauen wir nocheinmal nach, ob unser Bike technisch ok ist. Um uns nicht fahrtechnisch, oder konditionell zu überfordern informieren wir uns im vorhinein über die MTB - Tour und beachten auch das Wetter, den im hochalpinen Gelände kann das Wetter sehr schnell umschlagen. Vor schwierigen Passagen im Zweifelfall gleich absteigen und das Bike schieben.  

                         

 

                 

 
 

                  

Video Nr.22: MTB - Tour Giglachsee 

Dachstein Tauern Region - Österreich 

Video Nr.23: MTB - Giglachsee

Dachstein Tauern Region - Österreich

 

Video Nr.24: MTB - Tour Giglachsee

Dachstein Tauern Region - Österreich

Video Nr.25: MTB - Tour Giglachsee

Dachstein Tauern Region - Österreich 

                  

In der Nähe:

                             

Der Naturpark Sölktäler liegt in den Niederen Tauern und umfasst einige Seitentäler südlich des Ennstales und Gemeinden im Murtal. Zu den Naturpark Gemeinden gehören Pichl-Preunegg, Rohrmoos, Schladming, Haus im Ennstal, Aich, Gössenberg, Stein an der Enns, St.Nikolai im Sölktal, Kleinsölk und im Murtal Schöder, Krakaudorf, Krakauschatten und Krakauhintermühlen. Das Gebiet des Naturparks Sölktäler umfasst auch große Teile der Tourismusregion Dachstein Tauern. Dichte Wälder, saftige Almwiesen, klare Bergseen, gute Luft, urige Almen, typische Alpendörfer und die Ruhe fernab der streßgeplagten Großstädte sorgen dafür, dass man mit sich wieder ins Reine kommt und so richtig gut Kraft tanken kann. Viele bewirtschaftete Almen bewirten die Gäste mit selbst hergestellten, typisch steirischen Produkten. wie z.B den Steirerkas, Almbutter, Bauernbrot, Buttermilch und Bauernkrapfen u.v.m.                                                                                          

Auch die traditionellen Brauchtumsveranstaltungen wie Perchtenlauf, Glöcklerlauf, Krampuslauf, Palmprozession und urige Zeltfeste im Sommer sind ein Teil des alpenländischen Lebenstil und gehören genauso wie die schützenswerte Natur und die Produkte der Region zum Naturpark Sölktäler. Neben den typischen Freizeitaktivitäten in den Alpen wie Wandern, Bergsteigen, Fischen, Klettern, Skitourengehen, Skifahren, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln, Radfahren, Mountainbiken und Langlaufen, wird in den Tourismusgemeinden der Dachstein Tauern Region auch Reiten, Tennis, Golf, Squash, Schwimmen, Paragleiten, Pferdeschlittenfahrten, Hochseilgärten u.v.m angeboten. Im Winter sind die Skiarenen Planai Hochwurzen, Hauser Kaibling und Reiteralm sehr bekannte und beliebte Skigebiete mit einem ausgezeichneten Angebot an Liften, Restaurants, Hotels und Apres Ski Hütten. In den Sölktälern sind im Winter vor allem Skitourengeher und im Sommer Wanderer und Bergsteiger unterwegs die dem Massentourismus aus dem Weg gehen und die ruhige Natur bevorzugen. Im Schloss Großsölk wurde ein Naturparkhaus eingerichtet, indem man mehr über die Entstehungsgeschichte der Alpen erfährt.

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbike Touren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.

 

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