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125 |
Kilometer |
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656 |
Höhenmeter gesamt |
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4 |
Erlebniswert (1-5) |
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3 |
Schwierigkeit (1-5) |
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Offizielle Homepage des Veranstalters |
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Webcams Neusiedlersee - Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel |
| Neusiedlersee auf einer größeren Karte anzeigen |
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Der Neusiedlersee Radmarathon führt durch das großteils naturgeschützte und landschaftlich, einzigartig schöne Gebiet rund um den Neusiedlersee. Auf dem Streckenabschnitt der durch das ungarische Staatsgebiet führt, liegen die kleinen Ortschaften am Rande des Fertő Hanság Nemzeti Nationalpark. Auch in Österreich fährt man beim Neusiedlersee Radmarathon zwischen Pamhagen, Apetlon, Illmitz und Podersdorf in der Nähe und bei Apetlon sogar ein paar Kilometer durch den Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel. Da der Neusiedlersee Radmarathon schon zum 18mal veranstaltet wurde, war der ganze Tag perfekt organisiert und es herrschte auch eine sehr gastfreundliche Atmosphäre. Aufgrund dieser ganz besonderen Werbung für den Radsport und das umfassende touristische Angebot in der gesamten Region rund um den Neusiedlersee werden sicher viele Radfahrer auch abseits des Neusiedlersee Radmarathon öfters zum Radfahren an den schönen Neusiedlersee kommen. Da ca. 40 Kilometer des Radmarathon über ungarisches Staatsgebiet führen, ist vom Veranstalter die Mitnahme eines Reisepasses vorgeschrieben. Die gesamten Höhenmeter betragen auf den 125 Kilometern des Neusiedlersee Radmarathon nur 656 Hm. Gleich nach dem Start in Mörbisch am See und vor dem Grenzübergang bei Klingenbach befinden sich auf den ersten 12 Kilometer die zwei größten Steigungen mit 97 und 119 Höhenmetern. Beim Grenzübergang erreicht man mit 277m auch den höchsten Punkt des Neusiedlersee Radmarathon. Von Klingenbach bis ins Ziel in Mörbisch am See befinden sich noch einige kleine, aber keinesfalls anstrengende Steigungen zwischen ca. 10 und 40 Höhenmeter. Neben den Steigungen ist bei der Rundfahrt um den größten See in Österreich auch der Wind zu beachten. Denn nach den ersten 25 Kilometern gibt es entlang der Straßen kaum mehr Bäume oder sonstigen Windschutz. Beim 18. Neusiedlersee Radmarathon kam der Wind mit durchschnittlich 30-40 km/h aus südöstlicher Richtung. Ab Pamhagen, dem Grenzübergang nach Österreich, war es nur dann nur mehr sehr schwer möglich mit den schnelleren Radfahrern mitzuhalten, da durch den starken Rückenwind auch der Windschatteneffekt fast zur Gänze aufgehoben wurde. Es bildeten sich viele kleine Gruppen mit ca. 3 bis 10 Radfahrern. Nach der ersten Labestation in Illmitz bis kurz vor Weiden am See hatte man auch oft böigen Seitenwind. Hier war die Unfallgefahr in den kleinen Gruppen viel geringer, da man nicht so oft nebeneinander fuhr. Von Weiden am See über Neusiedl am See bis nach der kleinen Steigung vor Jois hatte man direkten Rückenwind und es ging sehr schnell und leicht voran. Doch gerade auf den letzten 35 Kilometern von Jois über Winden am See, Breitenbrunn, Purbach am Neusiedlersee, Donnerskirchen, Oggau am Neusiedlersee und Rust zurück nach Mörbisch am See war der Gegenwind so stark, dass wir in der Gruppe mit ca. 10 Radfahrern oft nur noch mit ca. 20-25 km/h vorankamen. Daher schätze ich, ist es schon eine gewaltige mentale Leistung der Teilnehmer am 2. Neusiedler Ultraradmarathon gewesen, die trotz des Wissens um die Windverhältnisse auch die zweite Runde um den Neusiedlersee absolviert haben. Eine Windvorhersage für Podersdorf am Neusiedlersee gibt es unter diesem Link. Schon ein paar Tage vorher kann man sich über Windrichtung und Windstärke sehr gut informieren. Die angegebenen Knoten muss man mit etwa 1,85 multiplizieren, damit man die Windstärke in km/h erhält. Da die ersten 12 Kilometer des Radmarathon nach dem Start in Mörbisch bis zum Grenzübergang nach Ungarn in Klingenbach auf einer einspurigen Straße gefahren werden und weil es vom Start weg gleich in die erste Steigung hineingeht, sollte man sich auf jeden Fall im Starterfeld richtig einordnen. Weil nämlich die guten Fahrer die erste Steigung gleich mit Vollgas raufradeln, würde man als durchschnittlicher Hobbysportler auf der schmalen Straße von den Halbprofis ständig überholt werden, was zu einem starken Gedränge führen könnte. Ganz vorne in der Startaufstellung sollte man nur stehen, wenn man es sich zutraut den Neusiedlersee Radmarathon in ca. 3 bis 3,5 Stunden zu beenden. Wer so wie ich um die 4 Stunden einplant, stellt sich etwa am Ende des zweiten Drittel hin. Wegen des bis zu 8 Kilometer breiten Schilfgürtels rund um den Neusiedlersee und des sehr flachen Ufers sieht man im Verlauf des Radmarathon vom See nicht sehr viel. Wer schon ca. 2 Stunden vor Beginn des Neusiedlersee Radmarathon in Mörbisch am See ist, hat noch genug Zeit um sich beim Aufwärmen ein bisschen in der Gegend umzusehen. Einen guten Ausblick hat man auf dem Hügel östlich von Mörbisch. Wer noch nie beim Neusiedlersee Radmarathon gestartet ist, weiß dann auch schon über die erste sehr wichtige Steigung Bescheid. Und auch der kurze Abstecher von Mörbisch am See zum Ufer mit Hafen und der Seebühne ist sehr zu empfehlen. Hat man vor dem Start keine Zeit mehr, sollte man das unbedingt nach dem Zieleinlauf nachholen, da man sowieso noch ein paar Kilometer ganz locker ausradeln sollte, um die Muskulatur ein wenig zu entsäuern. In Mörbisch am See wurde im Zielbereich ein sehr großes Festzelt aufgebaut, damit die Siegerehrung und die Ziellabung vor Wind und Wetter geschützt stattfinden konnte. Bevor man sich an den Verzehr der großen Portion Spaghetti machte, konnte man sich in der mobilen Dusche des Roten Kreuzes noch frisch machen. Dabei ist mir sehr positiv aufgefallen, dass auch die hinteren Fahrer noch warmes Wasser hatten. |
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Der Neusiedler See ist der größte See in Österreich, da der österreichische Anteil am Bodensee nicht so groß ist wie der am Neusiedlersee mit (240km²). Insgesamt hat der Neusiedlersee eine Wasseroberfläche von 320km². Die Besonderheiten des Steppensees sind seine geringe Tiefe bis max. 1,8m, sein mildes Klima und sein Schilfgürtel. Das windige Klima am Neusiedlersee eignet sich hervorragend fürs Segeln und Surfen. Im Nordwesten wird der Neusiedlersee von den letzten Ausläufern der Alpen begrenzt, im Norden von der Parndorfer Platte, im Osten vom Seewinkel, im Süden und Südosten vom Waasen - einer Niedermoorlandschaft, und im Südosten vom Ruster Hügelland. Die meisten Bade- und Hafenanlagen gibt es in den beiden österreichischen Bezirken Neusiedl am See und Eisenstadt-Umgebung, sowie Fertőrákos in Ungarn. Das ganze Gebiet (ca. 300km²) rund um den Neusiedlersee, wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Zusätzlich bestehen in den beiden Nationalparks, Neusiedler See-Seewinkel, auf österreichischem Gebiet und Fertő-Hanság Nemzeti Park in Ungarn großflächige Naturzonen und Bewahrungszonen, die den grossteil des Küstengebiets im südlichen und östlichen Teil des Neusiedlersees ausmachen. Von den 90km² des Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel auf österreichischer Seite sind rund die Hälfte, also 45km² als Naturzone ausgewiesen, in der keine Nutzung erlaubt ist. Schon 1926 wurden erstmals Schutzgebiete geschaffen. Erst von 1991 bis 1993 gelang es die beiden Nationalparks am Neusiedlersee einzurichten um die einzigartige Tier – und Pflanzenwelt am Neusiedlersee bestmöglich zu schützen. Ein Schilfgürtel umgibt fast den ganzen Neusiedlersee. Bei Donnerskirchen erreicht der Schilfgürtel eine Breite von etwa 8 Kilometer. Mitten im See gibt es auch einige unechte Inseln die nur aus Schilf bestehen. Der Neusiedlersee wird in 3 Gebiete unterteilt. 1. Im nördlichen Drittel des Neusiedlersees befindet sich die Neusiedler Bucht. 2. Die mit 6 Kilometer schmalste Stelle des Neusiedlersees wird Illmitzer Seeenge genannt. 3. Im südlichen Teil des Neusiedlersees liegt der Silbersee. Durch den Einfluss des pannonischen Klimas gibt es am Neusiedlersee ca. 300 Sonnentage im Jahr und der besonders milde Herbst ist optimal für den Weinbau. Besonders Segler und Windsurfer schätzen das windige Klima am Neusiedlersee. Doch wegen der plötzlich auftretenden Böen und Stürme sollte man stets vorsichtig sein. Die Wasserzufuhr des Neusiedlersees stammt zu 80 Prozent aus Niederschlägen und nur zu 20 Prozent aus Zuflüssen. Der Neusiedlersee verfügt über keinen natürlichen Abfluss und 90 Prozent des Wasserverlustes (ca. 80cm) erfolgt über die natürliche Verdunstung im Sommer. Nur im Winter kann man mit dem künstlichen, wehrgesteuerten Einser Kanal überschüssiges Wasser in die Rabnitz ableiten, um so Hochwasser zu verhindern. Da der Neusiedlersee sehr seicht ist, schwankt die Wassertemperatur sehr stark. An heißen Sommertagen werden bis zu 30 Grad gemessen. Im Durchschnitt beträgt die Wassertemperatur über den Sommer hinweg ca. 22-24 Grad. Im Schilfgürtel des Neusiedlersees leben rund 300 Vogelarten, von denen wohl der Weißstorch der bekannteste ist und das inoffizielle Wappentier des Neusiedlersees darstellt. Typische Freizeitaktivitäten rund um den Neusiedlersee sind im Sommer: Schwimmen, Segeln, Surfen, Inlineskaten, Reiten, Radfahren und Beach-Volleyball. Im Winter kann man auf dem zugefrorenen Steppensee ausgezeichnet Eissegeln, Schlittschuhlaufen und Langlaufen. Der Radweg rund um den Neusiedlersee ist 135km lang und weist nur wenige Höhenmeter auf. Da 38 Kilometer des Neusiedlerseeradwegs über ungarisches Staatsgebiet, zwischen Klingenbach und Pamhagen führen, ist unbedingt ein Reisepass mitzunehmen. |
| Die Gemeinde Mörbisch am See liegt am westlichen Ufer des Neusiedlersees und an der Grenze zu Ungarn – Bezirk Eisenstadt Umgebung - Burgenland – Österreich, hat ca. 2.300 Einwohner und die Seehöhe beträgt 115m. Mörbisch ist bekannt als Festspiel- und Weinanbaugemeinde. Aber auch für Radfahrer ist Mörbisch die erste Adresse am Neusiedlersee. So wird jedes Jahr in Mörbisch Ende April immer einer der ersten Radmarathon in Österreich veranstaltet. Dabei kann man zwischen der einfachen Umrundung, oder beim Ultraradmarathon der zweifachen Umrundung des Neusiedlersees wählen. Wobei man dann schon 250 Kilometer zurückzulegen hat. Wegen der kaum vorhandenen Steigungen der ideale Start in die Radmarathon Saison. Die Weine von etwa 100 Winzern in der Gemeinde Mörbisch am See werden teilweise auch in den 15 wunderbaren, romantischen Heurigen angeboten.
Auf der modernen Seebühne am Ufer des Neusiedlersees haben 6.000 Besucher Platz. Jedes Jahr kommen viele Tausende Besucher um die künstlerisch sehr anspruchsvollen Vorstellungen zu besuchen und erleben so einen unvergesslichen Abend mit dem Neusiedlersee als Teil der Bühnenkulisse im Hintergrund. Da der Schilfgürtel in Mörbisch auch sehr breit ist, wurde in den 50er Jahren ein langer Damm vom Ort bis zum Ufer des Neusiedlersees aufgeschüttet. Am Ende des Dammes befindet sich neben der Seefestspielbühne Mörbisch auch ein kleiner Yachthafen, Bootsverleih, Segel- und Surfschule, das Strandbad von Mörbisch am See und die Anlagestelle des Fährbetriebs nach Illmitz. Freizeitangebote Mörbisch am See im Sommer: Angeln, Segeln, Surfen, Reiten, Laufen, Nordic Walking, Beachvolleyball, Tennis, Minigolf, Radfahren, Fahrradfahren, Inline Skating, Rudern, Schwimmen, Tischtennis, Wandern. Freizeitangebote Mörbisch am See im Winter: Eislaufen, Eissurfen, Eissegeln, Curling. Sehenswürdigkeiten Mörbisch am See: Seebühne, evangelische Kirche, röm.-kath. Kirche, Heimathaus – historisches Museum und die sehr romatischen Hofgassen in Mörbisch am See, die auch zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. |
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