Buchau Radtour St. Gallen Weng im Gesäuse Radtouren

 
 
          

 Weng bei Admont

648m

Buchauersattel

861 m

 St.Gallen

510 m

                           

 20

 Kilometer

 213

 Höhenmeter gesamt

 3

 Erlebniswert (1-5)

 2

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter dieser Tour

 Webcams:    Hall bei Admont      Weng im Gesäuse 

                    

 

 

 

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Der Buchauersattel liegt auf der B117, der Buchauer Bundesstraße, zwischen Admont und St.Gallen im Bezirk Liezen, Bundesland Steiermark. Der niedrige Alpenpass in Österreich führt nördlich an den Bergen des Nationalpark Gesäuse vorbei und ist die kürzere Verbindung nach Altenmarkt bei St. Gallen und weiter der Enns entlang nach Oberösterreich als die Straße durch das Gesäuse über Hieflau.

Von Admont aus erreicht man die Passhöhe der Buchau Radtour nach ca. 7 Kilometer, wobei die ersten vier Kilometer nach Weng im Gesäuse eher flach sind. Bis nach Weng im Gesäuse hat man eine sehr schöne Aussicht auf das Admonter Becken, Haller Mauern und Gesäuse Eingang im steirischen Nationalpark Gesäuse. Auf dem ca. 3 Kilometer langen Anstieg hat man 213 Höhenmeter zu erklimmen, bevor man die Passhöhe der Buchau auf 861m erreicht. Wer es an verkehrsreichen Tagen etwas ruhiger haben will, für den gibt es die Möglichkeit über den Kletzenberg (rote Linie in der Google Map) auf die Buchau zu fahren. Durch das Ortsgebiet von Weng im Gesäuse führt diese Straße auch genau bis auf die Passhöhe des Buchauersattels.

Radfahrer die vom Gesäuse kommend die Buchau Radtour, oder umgekehrt vom Buchauersattel zum Gesäuseeingang gelangen wollen, verwenden am besten die verkehrsarme Variante Kletzenberg (rote Linie) und fahren gleich anschließend der grünen Linie entlang, die direkt zum Gesäuseeingang führt, ohne auf der Hauptstraße über Admont fahren zu müssen. Für viele Wanderer ist die Buchau auch der Ausgangspunkt für die Wanderung auf die Grabneralm und dann weiter auf das Admonterhaus.

Wer die Buchau Radtour in entgegengesetzter Richtung von St.Gallen aus fahren will hat mit 350 Hm, 137 Höhenmeter mehr zu bewältigen. Dafür verteilen sich die Höhenmeter auf 13 Kilometer. Der Buchauersattel lässt sich auf mit anderen Radtouren im Gesäuse und im Raum Admont bestens kombinieren. 

                  

              

 
 

                

In der Nähe:

           

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming ( Stoderzinken ), Donnersbach ( Planneralm, Riesneralm ) und Admont ( Kaiserau ) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen / Pyhrn und Admont / Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.
                           
Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. 

Der Nationalpark-Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark-Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark-Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbiketour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

      

 

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