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Admont 626m |
Grabneralm 1395m |
Weng im Gesäuse 645m |
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30 |
Kilometer |
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922 |
Höhenmeter gesamt |
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5 |
Erlebniswert (1-5) |
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3-5+ |
Schwierigkeit (1-5) |
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Webcams: Hall bei Admont Kaiserau/Admont Weng im Gesäuse |
| Grabneralm auf einer größeren Karte anzeigen |
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Die MTB - Tour Grabneralm hat fast alles zu bieten was das Mountainbiker - Herz begehren kann. Gemütliches Cruisen auf einem ebenen, schönen Radweg entlang der Enns, einen kurzen Wiesenweg, einen technisch und konditionell sehr schwierigen Forstweg ( ca. 1 Kilometer lang ) - den man aber umfahren kann, lange Forstwege mit üblichen 10% Steigung, sehr gute Aussichtspunkte schon während Auffahrt zur Grabneralm, eine traumhafte Bergkulisse mit den schönen Gesäusebergen und mit der Grabneralm eine sehr gute, bewirtschaftete Almhütte, um am Höhepunkt der MTB - Tour angenehm zu rasten, leichte und anspruchsvolle Abfahrten mit dem Mountainbike nach Weng im Gesäuse - einem sehr schönen, idyllischen Alpendorf und mit der Marktgemeinde Admont ein sehenswerter Start- und Zielort dieser herrlichen Mountainbike Tour im steirischen Ennstal. Ein sehr guter Start in diese MTB - Tour auf die Grabneralm ist Admont. Aufgrund der guten Parkmöglichkeiten in Admont und damit man sich vor den harten Steigungen noch richtig Warmfahren kann. Am Tennisplatz in Admont vorbei folgt man dem Radweg bis nach Weng im Gesäuse. Der erste Kilometer auf dem Radweg nach Weng im Gesäuse ist asphaltiert und danach folgt ein schöner Schotterweg, der uns über eine Enns Radbrücke und eine Bundesstraßen Unterführung, nach Weng im Gesäuse führt. Die asphaltierte Straße auf den Kletzenberg in Weng im Gesäuse ist 2,5 Kilometer und hat eine durchschnittliche Steigung von 9,3%. Nach einem kurzen, ebenen Abschnitt erreicht man den Buchauersattel und den beschilderten Mountainbike Weg zur Grabneralm. Der erste Kilometer ( im Höhenprofil und Google Map rot eingezeichnet ) der MTB - Tour auf die Grabneralm ist konditionell und technisch sehr anspruchsvoll. Der alte Forstweg zum Grabneralm Haus ist zwar schön breit, hat aber eine durchschnittliche Steigung von 16 Prozent. Da auf dem unebenen Weg auch sehr viele größere Steine liegen, muss man mit dem Mountainbike ständig mindestens im zweiten Gang fahren. Sonst wird man sehr schnell an einem der teilweise unter dem Laub liegenden Steine hängen bleiben. Um mögliche Umfaller zu vermeiden sollte man die Füße schnell aus den Pedalen nehmen können. Wem das zu anstrengend ist, kann den ersten Teil der offiziellen Grabneralm Mountainbiketour umfahren. Cirka 500m weiter östlich nach dem Buchauer Sattel auf der Buchauer Bundesstraße beginnt der neue Forstweg auf die Grabneralm, den ich auch für die Abfahrt gewählt habe - siehe Google Map. Bei Kilometer 8 vereinen sich die beiden Wege wieder und auf dem neuen, sehr schönen Forstweg erreicht man, ohne weitere technische Schwierigkeiten, nach weiteren 3,6 Kilometer und bei durchschnittlich 10%iger Steigung das Grabneralm Haus. Dabei wechseln sich schattige Abschnitte und sonnige, wunderbare Aussichtspunkte optimal ab. Beim Grabneralm Haus hat man dann eine wunderbare Aussicht auf die Berge im Gesäuse ( Großer Buchstein, Kleiner Buchstein, Ödstein, Hochtor, Admonter Reichenstein, Sparafeld, Kalbling, u.v.m ) und dem Grabnerstein an dessen Fuße die Grabneralm liegt. Die Grabneralm (1395m) liegt an den östlichen Ausläufern der Haller Mauern und nur ein paar Kilometer westlich der Gesäuseberge. Nicht umsonst wird die Grabneralm als Balkon zu den Gesäusebergen bezeichnet. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist die Grabneralm durchgehend bewirtschaftet, bietet eine gute Küche und 45 Schlafplätze ( 15 Betten und 30 Schlaflagerplätze ). Den gleichen Forstweg geht es dann mit dem Mountainbike zurück auf den Buchauersattel, wobei man wieder zwischen den beiden unterschiedlich schwierigen Forstwegen wählen kann. Auf der Buchau Bundesstraße fährt man dann ca. 1 Kilometer in Richtung Admont bis ein Schotterweg rechts abzweigt, der auch als Alpentour Austria gekennzeichnet ist. In Weng im Gesäuse biegt man bei Kilometer 19 nach links in Richtung Gesäuseeingang ab. Bei Kilometer 22 erreicht man bei der Ennsbrücke vor dem Gesäuseeingang den nächsten wunderbaren Aussichtspunkt auf dieser MTB - Tour. Hier sollte man wegen der einzigartigen Landschaft unbedingt eine Rast einlegen. Zusätzlich wurden von den Mitarbeitern des Nationalpark Gesäuse einige sehr interessante Schautafeln aufgestellt auf denen man mehr über die Geschichte, Flora, Fauna und Geologie des Gesäuses erfährt. Nach Admont zurück kann man so wie auf dieser Tour über die Gesäuse Bundesstraße, oder auf dem Ennstal Radweg über Weng im Gesäuse fahren. Je nach Kondition und wie lange man an den wunderbaren Aussichtspunkten verweilen möchte, sollte man für die Grabneralm Mountainbiketour ca. 2 - 4 Stunden einplanen. Da der Forstweg auf den letzten Metern auch nach schneereichen Wintern geräumt wird, ist diese Tour für Mountainbiker oder Wanderer schon ab Anfang Mai geöffnet. Die Bilder zu dieser MTB - Tour stammen von der zweiten Maiwoche 2009. Daher ist auf den Bildern zur Grabneralm Mountainbiketour noch viel Schnee zu sehen und die Bäume und Wiesen wirken noch etwas kahl. Die Grabneralm Mountainbiketour ist wegen der sonnigen Lage und da die letzten Meter geräumt werden, eine der ersten Gelegenheiten um im Ennstal mit dem Mountainbike nach dem langen Winter auf eine Höhe von 1.400m hochzufahren, denn zu dieser Jahreszeit ist sonst oft schon nach 1.100m bis 1.200m Schluss. Alternativ zu dieser großen Mountainbike Radrunde kann man die MTB - Tour auf die Grabneralm auch vom Buchauer Sattel oder in Weng im Gesäuse beginnen, wo es auch einige Parkplätze gibt. |
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In der Nähe: |
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Die Grabneralm liegt in der Gemeinde Weng im Gesäuse und befindet sich im Besitz der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschule Grabnerhof. Von den insgesamt 180 ha der Grabneralm sind 25 ha Schutzwald, 55 ha Weidefläche, 27 ha nicht nutzbare Fläche und 73 ha sind unproduktiv. Die Höhenlage der Grabneralm reicht von 1200m bis zum Grabnerstein auf 1848m. Jährlich verbringen ca. 30-40 Kalbinnen und Jungochsen, sowie ca. 30 Schafe und Junglämmer den Sommer von Ende Juni bis Ende September auf der Grabneralm. Von der Land- und forstwirtschaftlichen Schule Grabnerhof wurde der Wanderweg zum Grabnerstein mittels 11 Schautafeln zu einem informativen Almwanderweg umgestaltet. Dabei erfährt man sehr viel Interessantes über das Grabneralm Haus, Versuchsstall, Almstall, Viehwirtschaft, allgemeine Daten, Wald, Wild, Nebennutzung, Wasser, Flora, und Wild auf der Grabneralm. Die Grabneralm dient der Land- und Forstwirtschaftsschule Grabnerhof für einen modernen Almwirtschaftsunterricht. Dabei geht es nicht nur um Pflanzenanbau und Tierzucht auf den Almen, sondern auch um die Direktvermarktung der Produkte auf den Almen und das dazugehörige Marketing um mit den biologischen Almprodukten den Sommerurlauber anzusprechen. Die Schule am Grabnerhof wurde vom Land Steiermark im Jahre 1901 zusammen mit der Grabneralm gekauft. Von 1902 bis 1905 wurde ein Almgebäude und 2 Rinderställe errichtet. 1906 Erster Almwirtschaftkurs auf der Grabneralm. 1908 bis 1910 Erschließung der Grabneralm mit einem Weg. 1912 Bau des 3. Almstalles auf der Grabneralm. 1913 Bau einer Seilbahn. 1914 bis 1916 Errichtung des Grabneralmhauses als Almschulgebäude. Ab 1946 Vermietung des Grabneralmhauses in der kursfreien Zeit. Von der Grabneralm erreicht man in 1-2 Stunden auf einem leichten Weg den Grabnerstein in 1.848m. Ein weiteres sehr schönes Ziel, an der Grabneralm vorbei, ist das Admonterhaus am Grabnertörl auf 1.723m und dann weiter zum Mittagskogel 2.041m, Natterriegel 2.065 und Hexenturm 2.172m. Auch ein Rundwanderweg von der Grabneralm zum Admonterhaus und dann über den Jungfernsteig einem versicherten Klettersteig der Kategorie A/B zum Grabnerstein und wieder hinunter zum Grabneralm Haus ist möglich. Gehzeit ca. 3 bis 4 Stunden. Neben den Wanderern und Mountainbikern im Sommer besuchen im Winter auch viele Skitourengeher und Schneeschuhwanderer die Grabneralm, wobei das Grabneralmhaus an vielen Wochenenden auch geöffnet hat. |
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Die Marktgemeinde Admont hat ca. 2.700 Einwohner und liegt in der Obersteiermark - westlich am Eingang zum Gesäuse - Ennstal - Bezirk Liezen - Steiermark - Österreich - Austria. Die Marktgemeinde Admont hat eine Fläche von 76 km², besitzt den größten flächenmäßigen Anteil am Nationalpark Gesäuse und ist auch der wirtschaftliche, religiöse und kulturelle Mittelpunkt der Region Gesäuse. Das Admonter Becken in dem sich auch die Gemeinden Hall bei Admont und Weng im Gesäuse befinden liegt in den Ennstaler Alpen und wird umrahmt von den Haller Mauern, Gesäuse Bergen und im Süden vom Admonter Reichenstein, Sparafeld, Kalbling und Kaiserau. Admont ist eine der ältesten Siedlungen in der Steiermark und wurde 859 erstmals urkundlich erwähnt. Die Geschichte von Admont ist eng mit dem Stift Admont verbunden, dass im Jahren 1074 gegründet wurde. Durch das Stift Admont kamen nicht nur viele Geistliche nach Admont sondern auch viele Künstler und Wissenschaftler. Das Stiftsgymnasium in dem etwa rund 600 Schüler aufgenommen werden, wurde im Jahre 1644 gegründet und bis 1973 durften ausschließlich nur Buben im Stiftsgymnasium zur Schule gehen. 2008 wurde in 2 Räumen der Hauptschule Admont ein Jugendzentrum eingerichtet, dass zudem auch pädagogisch betreut wird. Die Admonter Stiftsbibliothek ist ein spätbarocker Bibliothekssaal der 1776 fertiggestellt wurde. Als ein historisches Monument der Buchkultur, reicht die Bedeutung der Admonter Stiftsbibliothek weit über die regionalen Grenzen hinweg. Wobei es aber auch zur Geschichte des Umlandes viele Bücher gibt. Insgesamt umfasst die Stiftsbibliothek in Admont ca. 200.000 Bände. Den kostbarsten Schatz bilden dabei die mehr als 1.400 Handschriften (ab dem 8. Jahrhundert) sowie die 530 Inkunabeln (Frühdrucke bis zum Jahr 1500). Mit einer Länge von 70m, Breite 14m und einer Höhe von 11m ist die Stiftsbibliothek Admont die größte Klosterbibliothek der Welt. Die Bibliothek ist als Gesamtkunstwerk zu sehen, in der die verschiedenen Kunstgattungen (Architektur, Fresken, Skulpturen, Schriften & Druckwerke) zu einer Einheit verschmolzen sind und letztlich auch die zentrale Stellung des Buches in der Entwicklungsgeschichte der Benediktiner einnimmt. Auf der Kaiserau (ca. 6 Kilometer südlich von Admont) befindet sich ein sehr wichtiges Naherholungsgebiet. Im Winter kann man auf der Kaiserau Skifahren, Rodeln, Langlaufen und herrliche Winterwanderungen unternehmen. Im Sommer stehen Wandern und Mountainbiken im Vordergrund.
Der wichtigste Betrieb in Admont ist die STIA Holzindustrie GmbH, in der von einigen hundert Beschäftigten die qualitativ sehr hochwertigen "Admonter Naturböden" erzeugt werden. Sehenswürdigkeiten in Admont: Stiftskirche Admont, Stiftsbibliothek und Museum im Stift Admont, Rathaus, Marienpark mit Mariensäule, Schloß Röthelstein und einige sehenswerte alte Häuser in Admont. Freizeitangebote in Admont im Sommer: Wandern, Tennis, Radfahren, Mountainbiken, Schwimmen, Reiten, Minigolf, Laufen, Nordic-Walken, Klettern, Bergsteigen, Tischtennis, Rafting, Canyoning. Freizeitangebote in Admont im Winter: Skifahren, Skitouren, Schneeschuhwanderungen, Langlaufen, Rodeln, Winterwanderungen, Eisstockschießen, Eislaufen, Hallenbad, Sauna, Pferdeschlittenfahrten. |
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In der 75km² großen Gemeinde Weng im Gesäuse leben ca. 600 Einwohner. Weng im Gesäuse liegt am Fuß des Buchauer Sattel und des Großen Buchstein 2224m am Eingang zum Gesäuse. Der Ortsteil Gstatterboden liegt im Nationalpark Gesäuse und beheimatet auch den Nationalparkpavillon. Im architektonisch sehr gut gelungenen Gebäude gibt es eine Geologieausstellung über die Region des Gesäuses und ein Restaurant. Weng im Gesäuse ist besonders für Wanderer sehr interessant. Für die Rast oder auch Nächtigung zwischen den Wanderungen gibt es 3 sehr bekannte Hütten. Die Grabneralm (1395m) ist von Anfang Mai bis Ende Oktober durchgehend bewirtschaftet. Gute Küche und 40 Schlafplätze. Im Sommer darf man mit dem Mountainbike auf einer beschilderten Route bis zur Grabneralm fahren und im Winter kann man auf einer Naturrodelbahn talwärts fahren. Das Admonterhaus (1723m) am Grabnertörl ist von Pfingsten bis Oktober durchgehend bewirtschaftet und bietet 42 Schlafplätze. Aufstieg z.B. vom Buchauersattel über die Grabneralm in ca. 3 Std.
Selbstverständlich kann man auch auf einige schöne Berge wandern oder klettern. Mehr dazu auf der offiziellen Homepage der Gemeinden Weng im Gesäuse. Freizeitangebote im Sommer in Weng im Gesäuse: Tennis, Rafting, Canyoning, Mountainbiken, Radfahren, Wandern, Schwimmbad mit Beachvolleyballplatz - An heißen Sommertagen kann man auch in der Nacht schwimmen, da das Schwimmbad dann sogar bis 22 Uhr geöffnet hat. Freizeitangebote im Winter in Weng im Gesäuse: Rodeln, Skitouren, Schneeschuhwanderungen, Eisstockschießen, Winterwanderungen, Langlaufen, Skifahren - Kaiserau. |
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Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. |
| Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden.
Der Nationalpark-Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark-Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbiketour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb so empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt. |
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