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Gstatterboden 593m |
Hochscheibenalm 1195m |
Hieflau 481m |
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25 |
Kilometer |
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751 |
Höhenmeter gesamt |
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4 |
Erlebniswert (1-5) |
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4-5 |
Schwierigkeit (1-5) |
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Webcams: Hall bei Admont Weng im Gesäuse Johnsbach |
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Die Hochscheibenalm MTB - Tour ist dank der sehr innovativen Nationalparkbetreiber die offizielle MTB - Tour für Mountainbiker mitten durch den Nationalpark Gesäuse - Ennstal - Steiermark - Österreich. Man kann in Ruhe die herrliche Landschaft genießen, ohne dauernd daran denken zu müssen, dass jeden Moment ein "wildgewordener Jäger" aus dem Gebüsch hüpft. Außerdem ist die MTB - Tour sehr gut beschildert. Nicht nur auf den Kreuzungen der landschaftlich wunderschönen MTB - Tour sondern auch vor den Weiderosten wurden Schilder aufgestellt. Man braucht also unterwegs keine Landkarten studieren und kann sich voll auf die MTB - Tour und die traumhafte Landschaft im Gesäuse konzentrieren. Bei den beiden Start und Zielorten der MTB - Tour Gstatterboden und Hieflau wird die Tour nochmals auf einer großen Tafel genau dargestellt. Das könnten sich einige Tourismusvereine von den Nationalparkbetreibern ruhig abschauen. Damit die MTB - Tour auch weiterhin bestehen bleibt auf der Tour bitte keinen Müll hinterlassen, keinen unnötigen Lärm verursachen und nicht auf den restlichen Forstwegen fahren. Die durchschnittliche Steigung dieser MTB - Tour auf die Hochscheibenalm beträgt sowohl von Gstatterboden als auch von Hieflau aus ca. 9,5%. Die Steigungen sind von Hieflau aus gleichmäßiger als von Gstatterboden, wo es am Anfang doch vom Profil her sehr wellig ist. Speziell bei der kurzen, 27%igen Steigung (ca. 100m) nach etwa einem Kilometer müssen ungeübte Mountainbiker ihr Rad sicherheitshalber raufschieben. Auch von der Kroißenalm bis zur Hochscheibenalm sind längere Steigungen mit 15% zu bewältigen. Insgesamt beträgt der Höhenunterschied von Gstatterboden aus 626 Hm und von Hieflau 716 Hm. Die 15 Kilometer lange MTB - Tour auf die Hochscheibenalm im Nationalpark Gesäuse von Gstatterboden nach Hieflau fährt man auf sehr schönen Forstwegen und dann 10 Kilometer auf der Gesäuse Bundesstraße zurück nach Gstatterboden. Besonders nett fand ich auch den Rastplatz mit dem Radständer aus Holz direkt bei der Hochscheibenalm. Leider ist nur die Kroißenalm bewirtschaftet. Auf der Hochscheibenalm muss man sich selbst versorgen. Wer also Lust hat bei der Kroißenalm zu pausieren, sollte besser in Hieflau starten, weil es dann die ca. 15 Kilometer von der Kroisenalm zurück nach Hieflau fast nur mehr bergab geht. Neben der Kroißenalm ist auch der Nationalpark Pavillon in Gstatterboden eine gute Möglichkeit für eine Rast. Fährt man die Hochscheibenalm MTB - Tour mindestens einmal im Jahr, kann man sehr gut beobachten wie das ganze Gebiet im Nationalpark Gesäuse wieder in seine unberührte Form zurückkehrt. Hier wird alles so belassen wie es ist. Die Wege durch den Nationalpark werden aber schon freigehalten. Es gibt jedes Jahr von den Nationalparkbetreibern sehr viele Angebote um die Natur besser kennenzulernen. Link zur Homepage des Nationalpark Gesäuse. |
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Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. |
| Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Eingang zum Gesäuse kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden.
Der Nationalpark Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm MTB - Tour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB - Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt. |
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