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104 |
Kilometer |
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1281 |
Höhenmeter gesamt |
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4 |
Erlebniswert (1-5) |
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3 |
Schwierigkeit (1-5) |
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Link zum aktuellen Wetter dieser Tour - Wetterdaten Weidendom |
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Webcams: Hall bei Admont Weng im Gesäuse Johnsbach |
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Am Beginn der schönen Gesäuse Radtour durch den Nationalpark Gesäuse geht es von der steirischen Bezirkshauptstadt Liezen ins 20 Kilometer weiter östlich gelegene Admont. Die Nationalparkgemeinde im Nationalpark Gesäuse ist umgeben vom Buchstein, Haller Mauern und Eingang zum Gesäuse. Auf diesem Streckenabschnitt der Gesäuse Radtour gibt es nur ein paar kleine Anstiege. Etwa 3 Kilometer nach Liezen hat man die Möglichkeit die Radtour auf dem Ennstalradweg bis nach Frauenberg zu fahren. Der schöne Wallfahrtsort Frauenberg liegt ca. einen Kilometer nach Ardning. Und wer ein paar Höhenmeter nicht scheut, kann über Frauenberg mit der schönen Wallfahrtskirche Frauenberg eine verkehrsarme Abkürzung machen. Auf jeden Fall ist die imposante Wallfahrtskirche Frauenberg mit den Bergen des Gesäuseeingang im Hintergrund ein sehr beliebtes Fotomotiv und schon mal ein sehr guter Platz für eine erste Rast auf der Radtour durchs Gesäuse. Weiter geht es von Admont nach St.Gallen. Die ersten paar Kilometer sind noch sehr flach, bis bei Weng im Gesäuse die Steigung auf den Buchauersattel beginnt. Der erste leichte Pass auf der Gesäuse Radtour hat ca. eine Länge von 3 Kilometer und 213 Höhenmeter. Während der Auffahrt auf den Buchauersattel lohnt sich auf jeden Fall ein Blick zurück ins sehr schöne Admonter Talbecken. Die Abfahrt vom Buchauersattel ins 350m tiefer gelegene St. Gallen in der Steiermark hat ein paar Kurven, die nicht mit vollem Risiko gefahren werden dürfen. Interessant ist in St.Gallen die Burgruine Gallenstein, wo es regelmäßig kulturelle Veranstaltungen gibt. Die Marktgemeinde St.Gallen gehört zum Nationalpark Gesäuse und Naturpark Steirische Eisenwurzen. Auf dem dritten Streckenabschnitt der Gesäuse Radtour fährt man gleich nach St. Gallen in der Steiermark über den Erbsattel (161 Höhenmeter) nach Hieflau. Besonders die letzten 2 Kilometer vor der Erbsattel Passhöhe sind schon einigermaßen herausfordernd. Nach der 6 Kilometer langen Abfahrt hinunter nach Großreifling folgt wieder eine kleine Steigung nach Kirchenlandl hinauf. Auch kurz vor Hieflau gibt es noch eine kurze Steigung auf der Gesäuse Radtour. Von Hieflau zurück zum Ausgangspunkt der Gesäuse Radrundfahrt in Liezen gibt es keinen Pass mehr, aber viele kleine Steigungen mit 10 bis 50 Höhenmeter. Die Fahrt durchs Gesäuse ist landschaftlich wunderschön. Die Straße führt direkt durch den Nationalpark Gesäuse. Entlang der Straße durchs Gesäuse von Hieflau nach Admont gibt es einige Parkplätze für Wanderer, oder für diejenigen, die einfach eine Pause einlegen wollen, um die wundervolle Natur besser kennenzulernen. Man kann die Gesäuse Radrundfahrt schwieriger gestalten indem man nicht direkt von Admont nach Liezen zurück, sondern über die Kaiserau nach Trieben und dann erst nach Liezen fährt. Wer mit einem Mountainbike unterwegs ist kann in Hieflau abbiegen und über die beschilderte Mountainbike Tour Hochscheibenalm im Nationalpark Gesäuse nach Gstatterboden fahren. Alle Infos zur offiziellen MTB Tour im Gesäuse findet ihr auf der Seite: MTB-Tour Hochscheibenalm. |
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Touren in der Nähe des Gesäuse |
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Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen/Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. Der Nationalpark-Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark - Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark-Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbike Tour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt. Wer also konditionell sehr gut drauf ist und die Gesäuse Radtour mit dem Mountainbike fährt, kann sich überlegen ob der den Teilabschnitt der Gesäuse Radrundfahrt zwischen Hieflau und Gstatterboden nicht doch über die Hochscheibenalm fahren möchte. |
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