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150 |
Kilometer |
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2075 |
Höhenmeter gesamt |
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5 |
Erlebniswert (1-5) |
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5 |
Schwierigkeit (1-5) |
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Webcams: Hall bei Admont Wurzeralm/Spital am Pyhrn |
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Die Hengstpass Radtour ist fast ident mit dem Selzthaler Radmarathon. Leider starten auf dieser langen Distanz je nach Wetter nur ca.50 bis 150 Fahrer. Dadurch ist es sehr schwer eine geeignete Gruppe zu finden. Schon 4 Kilometer nach dem Start auf der Steigung nach Lassing hinauf kommt es schon zur ersten Selektion des Feldes. Die Steigung hat nur 100 Höhenmeter, aber mehr als 10%. Wenn man vorne mitfahren möchte, muss man unbedingt aufgewärmt an den Start gehen, damit man das Tempo über diese Steigung voll mitgehen kann. Der Pyhrnpass ist nicht schwierig und ab Windischgarsten beginnt der landschaftlich schönste Teil des Radmarathons. Von Windischgarsten auf den Hengstpass beträgt der Höhenunterschied 409m. Auf dem Hengstpass 1010m gibt es dann die erste Labestation beim Selzthaler Radmarathon. Bei der Abfahrt vom Hengstpass nach Unterlaussa gibt es einige enge Kurven. Wer also nicht unbedingt um den Sieg mitfährt sollte es ein bisschen vorsichtiger anlegen. Die kurze Steigung vor St.Gallen und der Erbsattel mit 161Hm sollten kein Problem sein. Im Gesäuse wartet dann die zweite Labestation beim Selzthaler Radmarathon. Bis zur Kaiserau sollte man unbedingt zwischendurch auch einen Blick für die Landschaft übrig haben. Schließlich führt dieser Teil des Radmarathons vorbei am Nationalpark Kalkalpen und Naturpark Eisenwurzen, sowie durch den Nationalpark Gesäuse. Der Anstieg auf die Kaiserau ist ca. 7 Kilometer lang mit 470 Höhenmetern. Hier ist es wichtig, dass man sich die Kräfte gut eingeteilt hat, denn die Kaiserau ist der schwerste Anstieg auf der Hengstpass Radtour mit einigen steilen Abschnitten. Wer diese Radtour abseits vom Selzthaler Radmarathon fahren möchte, damit er mehr von der wunderbaren Landschaft hat, kann es sich ein bisschen einfacher machen indem er die Kaiserau auslässt. Dazu einfach in Admont beim Postamt nicht nach links über den Bahnübergang auf die Kaiserau abbiegen, sondern geradeaus auf dem Ennstalradweg über Ardning nach Liezen über Selzthal zurückfahren. Das Gebiet um den Nationalpark Gesäuse in der Steiermark eignet sich nicht nur hervorragend für einen Radurlaub, sondern auch für viele herrliche Wandertouren. |
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Video Nr.057: Pyhrnpass - Liezen
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Touren in der Nähe |
| Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark.
Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren . Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben.Die "Hauptstadt" im Gesäuse, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. Der Nationalpark-Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark-Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark-Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbiketour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt. |
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