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60 |
Kilometer |
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958 |
Höhenmeter gesamt |
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3-4 |
Erlebniswert (1-5) |
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3 |
Schwierigkeit (1-5) |
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Webcams: Hall bei Admont Weng Liezen |
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Die Radtour über die Kaiserau bei Admont - Bezirk Liezen - Bundesland Steiermark - Österreich, ist 60 Kilometer lang und führt von Liezen - nach Admont - über die Kaiserau (1098Hm) - Trieben - Rottenmann - Lassing und wieder nach Liezen zurück. Nach dem Ortsende von Liezen muss man ca. 3km auf der B146 in Richtung Admont fahren - bis auf der rechten Seite ein Radweg kommt. Es ist kein besonders guter Radweg ( zu schmal, zu enge Kurven für ambitionierte Rennradfahrer). Aber die Bundesstraße ist auch nicht breit genug, damit LKWs problemlos überholen können. Und wenn sich so ein Sattelschlepper bis auf ein paar Meter von hinten an dich heranbremst ist das auch nicht gerade lustig. Deshalb trotzdem die Notlösung Radweg benutzen. Zwei Kilometer nach Ardning bei Frauenberg quert die Kaiserau Radtour das Ennstal und geht dann auf einer Nebenstraße nach Admont weiter.
Der Anstieg auf die Kaiserau hat bis auf eine kurze Ausnahme von ca. 300m mit 20%, normale Steigungen von ca.10%. Die leichtere Auffahrt befindet sich von Trieben auf die Kaiserau. Das Hochplateau Kaiserau liegt zwischen Admont und Trieben auf rund 1100Hm. Auf der Kaiserau kann man im Sommer sehr schöne Wanderungen, MTB-Touren und Radtouren unternehmen. Im Winter umfasst das reichhaltige Angebot - Winterwanderwege, Skifahren, Langlaufen und Rodeln. Ein echter Geheimtipp für einen ruhigen, entspannenden Urlaub in Österreich. Nach der 7 Kilometer langen Abfahrt von der Kaiserau nach Trieben hinab, geht es an Rottenmann vorbei bis nach Versbichl. Die Auffahrt auf die Mitterberghütte erfolgt in 2 Stufen. Die erste Steigung hat ca.100Hm und 10% Steigung. Bevor die eher leichte Steigung auf die Mitterberghütte beginnt, kann man an Altlassing vorbei noch ein paar Kilometer entspannen. Bei der Mitterberghütte hat man eine besonders gute Aussicht ins Ennstal und zum Grimming. Die Abfahrt von der Mitterberghütte ist steil und uneben - Vorsicht! Diese Radtour im obersteirischen Ennstal hat 958 Höhenmeter. Lässt man am Ende der Kaiserau Radtour die Mitterberghütte aus und fährt kurz nach Strechau auf der nördlichen Seite des Mitterberg nach Liezen zurück sind es ca.700 Höhenmeter. |
| Video Nr.27: Kaiserau Radtour - Abfahrt von der Kaiserau nach Admont - Gesäuse / Ennstal / Steiermark / Österreich |
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In der Nähe: |
| Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark.
Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach ( Planneralm, Riesneralm ) und Admont ( Kaiserau ) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen / Pyhrn und Admont / Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren . Das Gesäuse ist speziell bei Rafting - und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. Das Gesäuse : Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben.Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. Der Nationalpark-Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark - Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark-Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbiketour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt. |
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