MTB Tour Kaiserau Admont

 

                   

 64

 Kilometer

 1145

 Höhenmeter gesamt

 5

 Erlebniswert (1-5)

 3-4

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter dieser Tour

Webcams:     Kaiserau      Hall bei Admont       Weng im Gesäuse

    
 

                                           

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Die Mountainbike Tour Kaiserau mit der Oberst Klinke Hütte als Höhepunkt beginnt in der Stadt Liezen - Ennstal / Steiermark / Österreich. Der Ennstalradweg R7 von Liezen nach Selzthal ist für Rennräder nicht geeignet, da er auf ca. 1 Kilometer nicht asphaltiert ist. Dagegen ist der zweite Abschnitt der Mountainbike Tour auf die Kaiserau und Oberst Klinke Hütte auf dem Rastlandradweg R15 von Selzthal nach Bärndorf durchgehend asphaltiert und auch für Rennradfahrer sehr gut geeignet. Der Verkehr hält sich in Grenzen da die einspurige Straße nur für Anrainer und Radfahrer freigegeben ist. Es gibt ein paar Steigungen, die für Kinder unter 10 Jahren eher nicht zu empfehlen sind.

Auf einem Schotterweg ( 3,5km - 8% durchschnittliche/12% maximale Steigung ) und dann später auf der Landesstraße ( 2km - 6% durchschnittliche Steigung ) geht es rauf auf die Kaiserau 1106Hm. Gleich nach dem höchsten Punkt der Kaiserau Landesstraße biegt man rechts ab zur Oberst Klinke Hütte.

Bis zum Schloss Kaiserau sind es 1,5 Kilometer, die noch sehr flach sind. Ebenfalls beim Schloss Kaiserau befindet sich der Skilift auf der Kaiserau mit 3 Schleppliften, 1 Tellerlift und einem Seillift. Die Sportalm auf der Kaiserau ist neben der Oberst Klinke Hütte die zweite sehr gute Möglichkeit auf der Mountainbike Tour Oberst Klinke Hütte - Kaiserau eine gemütliche Rast einzulegen. Die Kaiserau ist relativ schneesicher und die Skipisten haben eine sehr sonnige Lage. Da es keinen Sessellift oder Gondel gibt sind die Liftpreise auch sehr moderat. Zusätzlich gibt es im Winter auf der Kaiserau eine Langlaufloipe und eine Rodelbahn. Die Rodelbahn befindet sich im Winter ebenfalls auf dem Weg vom Skilift Kaiserau bis zur Oberst Klinke Hütte.  

Diese breite Schotterstraße zur Oberst Klinke Hütte hinauf ist knapp 4 Kilometer lang mit einer Steigung von 7,5 %. Da die Autos eine Mautgebühr zahlen müssen hält sich der Verkehr auf dieser Schotterstraße zur Oberst Klinke Hütte auch in Grenzen. Von der Oberst Klinke Hütte hat man bei Schönwetter eine gute schöne Aussicht in Richtung Grimming und Dachstein Gletscher. Für viele Wanderer ist die Oberst Klinke Hütte auch der Ausgangspunkt für die Wanderungen zur Mödlingerhütte, Wagenbänkalm, Sparafeld (2247Hm) und Kalbling der mit seinen 2196m, gleich hinter der Oberst Klinke Hütte in die Höhe ragt.

Von der Oberst Klinke Hütte talwärts fährt man mit seinem Mountainbike wieder bis zur Landesstraße über die Kaiserau und biegt dann nach rechts in Richtung Admont ab. Auf der asphaltierten Landesstraße über die Kaiserau folgt eine 7 Kilometer lange und rasante Abfahrt nach Admont. In Admont biegt man direkt nach dem Bahnübergang und noch vor dem Postamt nach links ab. Der Ennstalradweg ist bis kurz vor Liezen durchgehend asphaltiert und führt von uns von Admont über Aigen, Frauenberg, Ardning, Pürgschachen und Selzthal wieder nach Liezen zum Ziel der MTB Tour Oberst Klinke Hütte - Kaiserau. Nur zwischen Admont und Frauenberg sind noch ein paar Steigungen enthalten. Sonst endet dieser schöne Ausflug mit dem Mountainbike eher flach und sehr gemütlich.

    

           

 
 

   

Video Nr. 26: MTB Tour Oberst Klinke Hütte

Von der Oberst Klinke Hütte zur Kaiserau

Video Nr. 27: MTB Tour Oberst Klinke Hütte

Von der Kaiserau nach Admont 

 
 

In der Nähe:

                      

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming ( Stoderzinken ), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen Pyhrn und Admont Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.
                           
Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. 

Der Nationalpark-Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark-Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark-Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbiketour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

      

 

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