Totes Gebirge Radtour Salzkammergut Radfahren Salzkammergut

 
 
          

Mit dem Rennrad rund um das Tote Gebirge in Österreich

206

 Kilometer

2.144

 Höhenmeter gesamt

5

 Erlebniswert (1-5)

5+

 Schwierigkeit (1-5)

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Die Radtour um das Tote Gebirge in der Obersteiermark und durch Oberösterreich hat zwar keinen Pass der über 1.000m hoch ist, aber mit den kleinen Pässen und einer Vielzahl kurzer Steigungen kommen auch 2.144 Höhenmeter  zusammen. Aufgrund der Länge von 206 Kilometern ist sie für Hobbyfahrer eindeutig mit dem Schwierigkeitsgrad 5+ zu bewerten. Als Gegenleistung für die ganze Anstrengung erwartet die Radfahrer eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Wie z.B. Grimming, Ausseerland, Weltnaturerberegion Hallstättersee, Bad Goisern, Bad Ischl, Traunsee, Gmunden und die Aussicht auf die Berge des Nationalparks Kalkalpen.

Die Aufzeichnung der "Totes Gebirge Radtour" beginnt beim Parkplatz der Sport- und Tennishalle in Liezen. Entlang des Ennstal Radweg führt die Radtour bis zur Ennsbrücke und dann gerade aus auf die Landesstraße. Ein paar hundert Meter weiter beim Sägewerk biegt man nach rechts in Richtung Aigen im Ennstal ab. Von Irdning aus hat man eine sehr gute Sicht auf den imposantesten Berg im Ennstal - den Grimming. Der Grimming ist ein isolierter Gebirgsstock aus Dachsteinkalk und überragt das Ennstal mit ca. 1.700m. Am Schloß Trautenfels vorbei überquert man die Ennstalbundesstraße. Schon vor der Kreuzung mit der Ennstalbundesstraße sollte man auf den Radweg links neben der Straße wechseln, da dieser sich auch nach der Kreuzung als Salzkammergut - Radweg fortsetzt. Zwei Kilometer weiter nach der kleinen Ortschaft Untergrimming beginnt die " Alte Klachau ". Diese Steigung in zwei Stufen ist als einspurige Straße gut asphaltiert. Man sollte aber dennoch aufpassen, da nach Holzbringungsarbeiten die Straße hie und da etwas verschmutzt sein kann. Die erste Steigung der "Alten Klachau" hat auf den ersten paar hundert Metern eine Steigung von 20%, die dann etwas abflacht und auf dem folgenden kurzen Flachstück kann man sich wieder auf die abschließende mit 15% auch noch sehr steile zweite Stufe vorbereiten.

Nach der Ortschaft Tauplitz führt der Salzkammergutradweg direkt am Kulm ( größte Naturskiflugschanze) vorbei. Vor Bad Mitterndorf wartet in Krungl noch eine kleine Steigung mit ca. 50Hm. Zwischen Bad Mitterndorf und Bad Aussee gibt es durch den Bad Mitterndorfer Ortsteil Obersdorf und später bei Pichl/Kainisch über den Radlingpass noch 2 kurze kräftige Steigungen. Der Salzkammergutradweg zwischen Trautenfels und Obersdorf bei Bad Mitterndorf wird nur hie und da von ein paar Traktoren und einigen Anrainern befahren. Vom Radlingpass sieht man bereits den Loser (ein weiterer sehr interessanter Berg im Ausseerland) und durch die Ortsteile Gschlößl, Anger und Reith geht es etwa 200 Höhenmeter direkt nach Bad Aussee hinunter. Der Koppenpass beginnt an der südlichen Ortsgrenze von Bad Aussee beim Bahnhof. Von Bad Aussee aus hat der Koppenpass nur eine kleine Steigung, darauf folgen ein paar flache Kilometer bevor man mit einem Gefälle von max. 23% mit dem Rad sehr bequem Obertraun und den Hallstättersee erreicht. Zwischen den oberösterreichischen Orten Obertraun und Hallstatt fährt man am besten auf dem Radweg.  Bei der Ortsdurchfahrt von Hallstatt, die mit Ausnahme der Anrainer für Autos gesperrt ist, sollte man sich nicht nur wegen der faszinierenden Schönheit in Hallstatt, sondern auch wegen der vielen Touristen die kreuz und quer umherlaufen viel Zeit beim Radfahren lassen.

Auch in Bad Goisern, Bad Ischl, Ebensee und Gmunden sollte man unbedingt die Ortsdurchfahrten wählen. Auch wenn nicht genug Zeit bleibt um die wunderschönen Orte ausgiebig zu besichtigen, da man als Hobby-Rennradfahrer die Radtour um das Tote Gebirge sonst kaum an einem Tag beenden kann, bekommt man einen bleibenden Eindruck. Es lohnt sich auf jeden Fall die schönen Orte im Salzkammergut an den Regenerationstagen nochmals zu besuchen. Von Bad Ischl bis Ebensee und entlang des Traunsees bis Gmunden wurde entlang der stark befahrenen Straße ein wunderschöner und breiter Radweg angelegt. Dabei ist dieser Teil der "Totes Gebirge Radtour" entlang der Traun und neben dem Traunsee leicht abfallend. In Gmunden hat man kurz nach der Halbzeit dieser Radtour im Salzkammergut mit 424m den tiefsten Punkt erreicht. Wegen der landschaftlichen Schönheit des Traunsees ist eine ausgiebige Pause sehr lohnenswert. Man sollte aber nicht zuviel essen, da auf den nächsten 25 Kilometern von Gmunden über Scharnstein und auf den Ziehberg hinauf mehr als 400 Höhenmeter zu bewältigen sind. Da vor allem der Ziehberg wenig schattige Abschnitte bietet muss man vor allem darauf achten, dass man beim Radfahren regelmäßig trinkt und auch die Vorräte schon in Gmunden wieder auffüllt. Der Ziehberg ist mit 1-5% nicht besonders steil. Etwas rasanter ist dagegen schon die Abfahrt nach Micheldorf.

Von Micheldorf über Klaus, St. Pankratz und Windischgarsten nach Spital am Pyhrn gibt es 4 kleine Steigungen von etwa 50 bis 100 Höhenmeter. Auf jeden Fall sollte man an Windischgarsten nicht vorbei, sondern durch den schönen Ort in Oberösterreich fahren. Wer schon müde ist, sollte zudem noch eine erfrischende Pause einlegen, denn ein paar Kilometer weiter wartet ab Spital am Pyhrn, der nicht sehr hohe, aber mit Steigungen von 10-15% sehr steile Pyhrnpass. Die letzten Kilometer der "Totes Gebirge Radtour" bestehen aus der Abfahrt nach Liezen. Liezen ist Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks in der Obersteiermark und beliebteste Einkaufsstadt der Region im Ennstal. Liezen ist als Startort für diese schöne Radtour um das Tote Gebirge auch deshalb ideal weil man die Sonne fast immer im Rücken hat und deshalb einfach die Aussicht um einiges besser ist. Radsportfreunde von weiter weg sollten am gleichen Tag wegen der durch die Ermüdung erhöhten Unfallgefahr nicht gleich nach Hause fahren, sondern in einem der fahrradfreundlichen Beherbergungsbetriebe Nächtigen und erst am nächsten Tag heimfahren.

Das Tote Gebirge liegt in den Ostalpen und gehört zu den nördlichen Kalkalpen. Die 1.130 km² teilen sich auf die Bezirke Liezen, Gmunden und Kirchdorf an der Krems in den beiden Bundesländern Steiermark und Oberösterreich auf. Das Plateau des Toten Gebirge selbst unterteilt sich in Priel-, Warscheneck-, und Schönberggruppe. Im größten Karstgebiet Europas versickert das Wasser sehr schnell und daher ist das Gebiet des Toten Gebirge eher vegetationslos. Dachsteinkalk und Dolomit sind die beiden häufigsten Gesteinformen im Toten Gebirge. Das Tote Gebirge ist auch bekannt für seine ca. 600 Höhlen und Schächte. Das Schönberg-Höhlensystem ist mit 125 Kilometer und einer Tiefe von 1070m die längste Höhle. Der höchste Berg im Toten Gebirge ist der Große Priel mit 2.515m. Die bekanntesten Seen im Toten Gebirge sind: Altausseer See, Grundlsee, Offensee, Almsee, Ödsee, Elmsee, Schwarzensee, Steirersee, Lahngangseen und Wildensee. Neben den bekannten Skigebieten Loser, Tauplitzalm, Hinterstoder und Wurzeralm bietet das Tote Gebirge im Winter noch sehr viele Skitouren, Rodelbahnen, Langlaufloipen und wunderschöne, romantische Dörfer im Winterkleid. Im Sommer kommen viele Mountainbiker, Radfahrer, Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Paragleiter und Erholungssuchende ins Gebiet des Toten Gebirge.

                         

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Video Nr.30: Radtour Totes Gebirge

Radlingpass - Bad Aussee

Video Nr.31: Radtour Totes Gebirge

Koppenpass - Obertraun/Hallstättersee 

 
 

Video Nr.32: Radtour Totes Gebirge

Mit dem Rad durch Hallstatt 

 
 
 

Video Nr.057: Pyhrnpass - Liezen 

 

In der Nähe dieser Radtour :

                           

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbike Touren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.
            

Der Grimming ist ein 2351m hoher Berg in der Steiermark zwischen dem obersteirischen Ennstal und dem Salzkammergut Ausseerland. Durch seine imposante Erscheinung wurde der höchste freistehende Berg in Europa lange als der höchste Berg in der Steiermark angesehen. Vom Ennstal aus ragt der Gipfel des Grimming ca. 1700m steil empor. Geologisch gehört der Grimming, da er aus Dachsteinkalk besteht zum Dachsteinmassiv und stellt eine abgebrochene Scholle dessen dar.

Die beliebtesten Routen auf den Grimming sind von Trautenfels oder Niederstuttern aus die Südost-Variante über die Grimminghütte. Vom Kulm in Tauplitz Bad Mitterndorf hinter der Skiflugschanze beginnt die nördliche Route und von Trautenfels aus kann man auch die östliche Tour zuerst über das Multereck und den östlichen Vorgipfel 2176m auf den Grimming gehen. Der Grimming ist kein einfacher Berg zum Wandern, sondern es geht dabei ums richtige Bergsteigen und ein bisschen Klettern ist auch dabei. Je nach Kondition sind für eine Bergtour auf den Grimming ca. 5-8 Stunden einzuplanen, wobei man schwindelfrei und sehr trittsicher sein sollte. Anfänger sollten sich am Besten einen erfahrenen Bergführer mitnehmen und wegen der Steinschlaggefahr auch einen Helm aufsetzen. Auf allen Bergtouren ist mit einigen Kletterpassagen und technisch schwierigen Stellen wie z.B. Geröllhalten und Passagen die mit Drahtseilversicherungen versehen wurden zu rechnen.

Die Grimminghütte ist die einzige bewirtschaftete Hütte am Grimming und befindet sich im Süden des Gipfels auf der Ennstaler Seite auf einer Höhe von 996m. Durchgehende Öffnungszeiten von Juni bis September und im Mai und Oktober - Samstag, Sonntag und Feiertag. Auch mit Kindern ist die einfache Wanderung von Trautenfels zur Grimminghütte in der vorgegebenen Zeit von 1h15min zu schaffen. Die Grimminghütte kann auch als Nachtquartier vor und nach einer Besteigung des Grimming genutzt werden.

Zu den Besonderheiten des Grimming zählt auch das Grimmingtor auf der südlichen Seite von Öblarn/Ennstal aus zu sehen. Das Grimmingtor ist eine ca. 50 Meter hohe und 15m breite Wandvertiefung, die oberhalb noch von einem Felsvorsprung abgeschlossen wird. Laut einer Sage verbergen sich hinter dem Grimmingtor unermessliche Schätze. Am Fronleichnamstag soll sich einer Sage nach das Tor öffnen und den Schatzsuchenden Einlass gewähren. Ein kleines Männchen oder Zwerg führt dabei durch das Innere des Grimming. Wer aber vom Reichtum geblendet nicht wieder vor den Mittagsglocken den Berg verlässt bleibt darin ein ganzes Jahr lang gefangen.

        

Das Salzkammergut besteht aus den kleineren Regionen – Inneres Salzkammergut (Welterberegion Hallstatt-Dachstein), Ausseerland Salzkammergut und die Urlaubsregionen: Almtal, Traunsee, Attersee, Mondseeland, Mondsee Irrsee, Bad Ischl, Fuschlsee, Wolfgangsee und Attergau. Die Urlaubsregion Salzkammergut erstreckt sich über die Bundesländer Steiermark, Salzburg und Oberösterreich. Im Salzkammergut gibt es 76 Seen, viele markante Berge der nördlichen Kalkalpen im Dachstein Gebiet, Totes Gebirge, Sengsengebirge und Höllenbebirge. Mit den zahlreichen kristallklaren Flüssen und kleineren Bächen im Alpen und Alpenvorland ergibt das dann eine abwechslungsreiche und sehr interessante Urlaubsregion.

Wegen der fantastisch schönen Landschaft zählt das gesamte Salzkammergut zu den bekanntesten Regionen in Österreich und ist auch bei zahlreichen Gästen die aus aller Welt ins Salzkammergut kommen äußerst beliebt. Schon zu Zeiten der k.u.k Monarchie wußte man die herrlichen Sommerfrischen sehr zu schätzen und neben dem Kaiserhaus verbrachten auch viele Adelige und Künstler einige erholsame Sommertage im Salzkammergut.

Den Urlaubsgästen stehen über 4.000 Kilometer Wanderwege in teils einsamen Seitentälern mit artenreichen, saftig, grünen Wäldern und Wiesen zur Verfügung. Viele Bademöglichkeiten gibt es an den beliebten kristallklaren Badeseen des Salzkammerguts. Attersee, Mondsee, Traunsee, Wolfgangsee, Hallstätter See, Altausseer See, Grundlsee, Fuschlsee und Irrsee. Die Seen nutzen auch viele Surfer, Segler, Angler und Seenwanderer. Radfahrer und Mountainbiker können aus vielen verschiedenen Touren von sehr leicht bis schwer auswählen.

Die vielen Seen machen auch den besonderen Reiz des Salzkammerguts aus. Im Zusammenspiel mit der Ruhe, der Sonne und der landschaftlichen Schönheit bringt ein Urlaub im Salzkammergut den streßgeplagten Körper und die Seele wieder in Einklang und gibt viel Kraft.

Kulturhistorisch ist vor allem Hallstatt mit seiner 7.000 Jahre alten Salzgeschichte sehr wertvoll und wurde auch von der UNESCO zum Weltkultur- und Naturerbe ernannt. Aber auch heute noch ist die Bevölkerung des Salzkamerguts sehr tratitionsbewußt. Zum Beispiel die Flinserln und Trommelweiber im Fasching, das Narzissenfest mit dem Bootskorso auf dem Altausseersee und Grundlsee und das riesige Altausseer Bierzelt

Die herrliche Landschaft des Salzkammerguts wurde auch schon von vielen Regisseuren als Filmkulisse gewählt: z.B.„Schlosshotel Orth" „Weißen Rössl" und sogar Hollywoodfilme wie „Season of the Witch"

                                           

Die Urlaubsregion Pyhrn/Priel besteht aus den Gemeinden: Hinterstoder, Vorderstoder, Spital am Pyhrn, Windischgarsten, Edlbach, Rosenau am Hengstpaß, Rossleithen, Klaus / Steyrling und St. Pankratz.

Highlights der Urlaubsregion Pyhrn/Priel sind im Winter die beiden Skigebiete Wurzeralm und Hinterstoder, sowie zahlreiche Langlaufloipen. Wie z.B. das Langlauf- und Biathlonzentrum in der Innerrosenau am Fuße des Hengstpaß mit 25 Kilometer Langlaufloipe und allen Einrichtungen für die Biathleten. Ein Teil der Anlage kann auch mit Kunstschnee versorgt werden und im Sommer fungiert die Anlage als Skatepark für Inlineskater, Skirollern und Schießanlage, mit einer 2 Kilometer langen Bahn aus feinem Asphalt. Besonders schneesichere Höhenloipen findet man in den Skigebieten Wurzeralm und Höss/Hinterstoder. Rodelbahnen gibt es in Edlbach, Rosenau am Hengstpaß, Hinterstoder und Spital am Pyhrn, wobei die Rodelbahnen in Hinterstoder und Edlbach mit einer Flutlichtanlage auch das Rodeln in der Nacht möglich machen. Nach einem kalten Tag im Freien kann man im Panorama Hallenbad mit Sauna in Spital am Pyhrn wieder richtig angenehm "auftauen".

Im Sommer ist die Wanderregion Pyhrn/Priel im südlichen Oberösterreich, am Rande des Nationalparks Kalkalpen ein sehr beliebtes Ziel vieler Wanderurlauber, welche die landschaftlich reizvollen Touren sehr schätzen. Das Wandergebiet in der Urlaubsregion bietet viele unberührte Wälder, abenteuerliche Wanderwege in den vielen Schluchten, imposante Berggipfel mit einer herrlichen Aussicht auf die Alpen und viele bewirtschaftete Almen und Hütten, bei denen alle Gäste mit besten regionalen Produkten verköstigt werden. Die Wanderwege wurden mit einem einheitlichen Beschilderungssystem versehen, das die Wanderer neben Wegnummer und Richtung auch über Höhenangabe und Schwierigkeitsgrad informiert. Neben vielen Rad- und Mountainbiketouren ist auch noch der Golfplatz in Windischgarsten sehr interessant. Am Wurbauerkogel in Windischgarsten kann man zuerst über den Fitnessweg nach oben wandern, sich die Gegend vom Panoramaturm aus ansehen und anschließend auf einer der längsten Sommerrodelbahnen Österreichs wieder ins Tal fahren. Alle die nicht zu Fuß auf den Wurbauerkogel bei Windischgarsten gehen wollen, oder einfach öfters auf der Sommerrodelbahn fahren, gibt es auch einen Sessellift. 

               

 

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