Wandern Ardning Ardningalm Haller Mauern Alm Hütte Steiermark

 
 
          

Ardning

640m

Bacheralm

1329m

Hall bei Admont

628m

                                                        

 22

 Kilometer

783

 Höhenmeter gesamt

 5

 Erlebniswert (1-5)

 3

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter dieser Tour

  Webcams:    Hall bei Admont         Weng im Gesäuse 

         

 

 

 

                   

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Bis zur Ardningalm (4,5 Kilometer - 1020 Hm) kann man auch mit dem Auto, oder Mountainbike fahren. Der Forstweg (Nr.613) ist zwar nach der Ortschaft Ardning nicht mehr asphaltiert, aber für jedes nicht tiefergelegte Auto sehr gut befahrbar. Leider ist das Radfahren von der Ardningalm weg bis zur Mühlau verboten, denn sonst könnte man die gesamte Tour auch mit dem Mountainbike fahren. Es ist ein durchgehender Forstweg von Ardning bis Hall bei Admont vorhanden. Obwohl der Weg zwischen Ardningalm und Bacheralm schon etwas schwierig zu befahren wäre. Steigungen bis zu 15%, viele lose, auch größere Steine und ein paar matschige Stellen, wären zu bewältigen. Der Forstweg nach Hall bei Admont hinunter ist wieder eben und schön zu begehen. Zum Wandern braucht man nicht unbedingt feste Wanderschuhe. Wenn man auf dem Weg bleibt reichen auch Turnschuhe.

Die Ardningalm ist ganzjährig bewirtschaftet und ein sehr beliebtes Ziel für Mountainbiker und Wanderer im Sommer bzw. Rodelfahrer und Skitourengeher im Winter. Auf der Bacheralm war Ende Mai noch kein Senner oder Sennerin anzutreffen.

Wunderbares Panorama mit Bosruck, Wildfrauenhöhe, Bachermauern und Haller Mauern, besonders auf dem Weg von der Ardningalm bis zur Bacheralm. Man findet auf der Ardningalm auch eine sehr vielfältige Vegetation. Auch das Wappen der Gemeinde Ardning weist auf die seltenen, naturgeschützten Pflanzen hin, die auf der Ardningalm und im Pürgschachner Moor vorkommen. 

Über den Arlingsattel (sehr steiler Wanderweg bei Kilometer 7) kommt man zu den Arlingalmen auf der oberösterreichischen Seite. Auch 3 Kilometer weiter hat man die Möglichkeit über das Rohrauerhaus nach Oberösterreich hinüber zu wandern.

Am Wochenende hat das Almmuseum auf der Pfarreralm geöffnet. Es zeigt das harte und zugleich auch idyllische Leben auf der Alm von einst. Das Museum liegt bei Kilometer 6 dieser Tour.

   

Die Gemeinde Ardning - Bezirk Liezen - Ennstal - Obersteiermark - Steiermark - Österreich, hat ca. 1250 Einwohner, liegt auf einer Höhe von 696m und hat eine Fläche von 34,03 km². Die erste urkundliche Erwähnung von Ardning mit dem Namen Arnich war im Jahre 1077. Man vermutet, dass sich der Name der Gemeinde Ardning vom slawischen jar - 'Graben, Schlucht, Rinne, Bächlein', ableitet.

Das Pürgschachner Moor bei Ardning ist eines der wenigen noch gänzlich natürlich erhalten gebliebenen Hochmoore in Österreich. Auf dem Naturlehrpfad am Rand des 50 ha großen, naturgeschützten Pürgschachner Moores, kann man  seltene Pflanzen und Tiere erleben. 17 Libellenarten, ca. 350 Schmetterlingsarten und einige seltene Vogelarten leben im Pürgschachner Moor. Der fleischfressende Sonnentau ist auch im Wappen der Gemeinde Ardning enthalten. Weite Flächen voll mit roten, gelben, braunen Moosen, mit Heidekräutern und Wollgras, lassen erahnen wie die Landschaft im Ennstal noch im Mittelalter vor der Regulierung der Enns ausgesehen haben muss. Die Bezeichnung Hochmoor hat nichts mit der Seehöhe zu tun, sondern, dass sich die Torfschichten einige Meter in die Höhe wölben (so wie bei einem Brillenglas) und den Kontakt zum Grundwasser verlieren. Die Wölbung im Pürgschachner Moor beträgt 5-7m und die Torfschichten, die sich seit dem Ende der letzten Eiszeit gebildet haben, erreichen eine Stärke bis zu 7m. 

Nach der Wanderung über die Ardningalm, oder der MTB-Tour Ardningalm ist besonders auch der Besuch der Wallfahrtskirche Frauenberg am Kulm neben dem Kalvarienberg und einen Kilometer östlich von Ardning zu empfehlen. Die Marienkirche mit den 2 sehr schönen barocken Zwiebeltürmen liegt 130m über dem Ennsboden. Erste urkundliche Erwähnung fand die Wallfahrtskirche Frauenberg - Stift Admont im Jahre 1175 und seit dem Beginn des 15. Jahrhunderts begannen die Wallfahrten nach Frauenberg ins schöne Ennstal - Steiermark - Österreich. Bei der Wallfahrtskirche Frauenberg wurde auch ein wunderschöner, japanischer Meditationsgarten angelegt, von dem man eine herrliche Aussicht nach Westen bis hin zum Grimming hat. Ein wunderschöner Ort der Ruhe und besonders geeignet zum seelischen Krafttanken. Auf der westlichen Seite reicht die Aussicht bis ins Admonter Becken und die ersten Berge des Gesäuses mit dem Gesäuseeingang.

Da der steirische Ennstalradweg R7 auch in Ardning hindurch und an Frauenberg vorbeiführt ist Ardning und die Wallfahrtskirche Frauenberg sehr gut mit dem Rad erreichbar.

Freizeitangebote Ardning im Winter: Skitouren, Langlaufen, Winterwanderungen, Rodeln, Eislaufen, Eisstockschießen.

Freizeitangebote Ardning im Sommer: Wandern, Mountainbiken, Radfahren, Naturlehrpfad im Pürgschachner Moor, Laufen, Naturfreibad in Frauenberg, Bergsteigen, Klettern. 

       

     

 

 
 
                            

In der Nähe:

         

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.
                           
Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. 

Der Nationalpark-Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark-Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark-Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbiketour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

            

 

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