Admonterhaus Wandern Grabneralm Hütte Wandern Admont

 
 
          

Admonterhaus 1.725m - Grabneralm Haus 1.390m

13

 Kilometer

840

 Höhenmeter gesamt

 5

 Erlebniswert (1-5)

 1-3

 Schwierigkeit (1-5)

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Die Wanderung zum Admonterhaus beginnt am Parkplatz direkt beim Buchauersattel auf 885m. Der Buchauersattel liegt zwischen Admont und St. Gallen in der schönen steirischen Region Gesäuse. Auf dem ersten Teil der Wanderung führt ein Forstweg zum Grabneralm Haus und es sind noch keine Wanderschuhe erforderlich. Für den Wanderweg vom Grabneralm Haus zum Admonterhaus sind feste Wanderschuhe aber sehr empfehlenswert. Die Wandertour bis zur Grabneralm ist für Kinder ab ca. 8 Jahre und der Wanderweg auf das Admonterhaus ab ca. 12 Jahren geeignet. Bis zur Grabneralm geht man ca. 1,5 Stunden und von der Grabneralm zum Admonterhaus etwa 45 min. Mit den Pausen dauert diese Wanderung ca. 5-6 Stunden.

Der erste Kilometer auf der Wanderung zum Grabneralmhaus führt noch auf dem alten Forstweg mit einer durchschnittlichen Steigung von 16%. Die restlichen 3,5 Kilometer bis zum Grabneralm Haus haben dann auf dem neuen Forstweg eine Steigung von nur mehr 10%. Nach der gemütlichen Pause auf der Terrasse der Grabneralm, mit herrlicher Aussicht auf die Berge im Gesäuse, beginnt der Aufstieg auf dem Wanderweg zum Admonterhaus.

Das Admonterhaus liegt bei Kilometer 6,2 am Grabnertörl auf einer Höhe von 1.725m. Die durchschnittliche Steigung beträgt dabei ca. 19%. Vom Admonterhaus führt ein Wanderweg über den Grabnerstein zur Grabneralm zurück, der aber aufgrund der doch schon etwas schwierigereren Kletterei für Kindern nicht zu empfehlen ist. Wesentlich einfacher ist die Wanderung auf den Mittagskogel mit 2.041m. Wer eine noch bessere Aussicht genießen will, sollte wie auf dieser Wanderung aufgezeichnet 400m - 90 Höhenmeter in Richtung Mittagskogel auf 1.816m hinaufgehen. Von diesem Aussichtspunkt hat man dann auch eine wunderbaren Blick ins Ennstal hinauf mit Grimming, Haller Mauern, Schladminger Tauern, Dachstein u.v.m.

Das Admonterhaus gehört zum Österreichischen Alpenverein - Sektion Admont und hat je nach Schneelage von Mitte Mai bis Ende Oktober geöffnet. Auch 30 Matratzenlager werden für eine Übernachtung angeboten. 

Wer es verkehrstechnisch einrichten kann, für den gibt es auch die Möglichkeit einer Überquerung vom Buchauer Sattel - Grabneralm Haus - Grabnertörl/Admonterhaus - Seeboden - nach Oberlaussa zu unternehmen.

Die Grabneralm liegt in der Gemeinde Weng im Gesäuse und befindet sich im Besitz der Land- und forstwirtschaftlichen Fachschule Grabnerhof. Von den insgesamt 180 ha der Grabneralm sind 25 ha Schutzwald, 55 ha Weidefläche, 27 ha nicht nutzbare Fläche und 73 ha sind unproduktiv. Die Höhenlage der Grabneralm reicht von 1200m bis zum Grabnerstein auf 1848m. Jährlich verbringen ca. 30-40 Kalbinnen und Jungochsen, sowie ca. 30 Schafe und Junglämmer den Sommer von Ende Juni bis Ende September auf der Grabneralm. Von der Land- und forstwirtschaftlichen Schule Grabnerhof wurde der Wanderweg zum Grabnerstein mittels 11 Schautafeln zu einem informativen Almwanderweg umgestaltet. Dabei erfährt man sehr viel Interessantes über das Grabneralm Haus, Versuchsstall, Almstall, Viehwirtschaft, allgemeine Daten, Wald, Wild, Nebennutzung, Wasser, Flora, und Wild auf der Grabneralm. Die Grabneralm dient der Land- und Forstwirtschaftsschule Grabnerhof für einen modernen Almwirtschaftsunterricht. Dabei geht es nicht nur um Pflanzenanbau und Tierzucht auf den Almen, sondern auch um die Direktvermarktung der Produkte auf den Almen und das dazugehörige Marketing um mit den biologischen Almprodukten den Sommerurlauber anzusprechen.

Die Schule am Grabnerhof wurde vom Land Steiermark im Jahre 1901 zusammen mit der Grabneralm gekauft. Von 1902 bis 1905 wurde ein Almgebäude und 2 Rinderställe errichtet. 1906 Erster Almwirtschaftkurs auf der Grabneralm. 1908 bis 1910 Erschließung der Grabneralm mit einem Weg. 1912 Bau des 3. Almstalles auf der Grabneralm. 1913 Bau einer Seilbahn. 1914 bis 1916 Errichtung des Grabneralmhauses als Almschulgebäude. Ab 1946 Vermietung des Grabneralmhauses in der kursfreien Zeit. 

Neben den Wanderern und Mountainbikern im Sommer besuchen im Winter auch viele Skitourengeher und Schneeschuhwanderer die Grabneralm, wobei das Grabneralmhaus an vielen Wochenenden auch geöffnet hat. 

  

Die Felsen sind eines der dominierenden Elemente im Gesäuse. Auf dem mächtigen Sockel aus Ramsauer Dolomit liegt mit einer Höhe von bis zu ca. 800m Dachsteinkalk. Der Dolomit verwittert leicht. Die zerklüfteten Felsen mit den Schuttmassen am Fuße der Berge bilden die Basis der Berge im Nationalpark Gesäuse. Der hellgraue Dachsteinkalk dagegen verwittert viel langsamer. Durch die Festigkeit des Dachsteinkalks und sein rauhe Anwitterung eignet er sich hervorragend zum Klettern. Die Felsen im Nationalpark Gesäuse sind auch ein beliebter Lebensraum der Felsbrüter wie z.B. Steinadler, Wanderfalke, Uhu, Felsenschwalbe, Kolkrabe und Mauerläufer. Unter der Baumgrenze nisten Schneehuhn, Alpenbraunelle und Schneefink.

Zum Schutz der Natur sollte man beim Wandern die vorgegebenen Wanderwege und Kletterrouten nicht verlassen und auch keine neuen Wander -  Routen erschließen. 

  • Keinen Müll wegwerfen.
  • Beim Wandern keinen unnötigen Lärm machen.
  • Keine Pflanzen ausreißen oder zertreten.

        

 

 

 

                 

 
 

                                                                    

In der Nähe:

                 
Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. 

Der Nationalpark Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbike Tour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

 

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