Hesshütte Wandern Wanderweg Hütte Wandern Gesäuse

 
 
          

Hesshütte 1.699m

 13,8

 Kilometer

 925

 Höhenmeter gesamt

 5

 Erlebniswert (1-5)

 3

 Schwierigkeit (1-5)

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Die Hesshütte liegt im sehr schönen obersteirischen Nationalpark Gesäuse auf 1.699m. Erbaut wurde die Hesshütte im Jahre 1893 am Ennsecksattel zwischen den Gesäusebergen Hochtor und Hochzinödl. Der für Familien geeignetste und einfacherere Wanderweg ( Weg Nr.: 601 ) auf die Hesshütte beginnt im Johnsbachtal beim Gasthaus Kölbl auf 878m. Die Gehzeit beträgt hinauf zur Hesshütte ca. 3 Stunden und herunter 2 bis 2,5 Stunden. Da der Wanderweg sehr felsig und steinig ist sind Wanderschuhe sehr zu empfehlen. Für den Wasserfallweg vom Gesäuse auf die Hesshütte braucht man ca. 3,5 Stunden (gesicherter etwas schwierigerer Steig) - Ausgangspunkt Kummerbrücke in Gstatterboden. Cirka 5,5 Stunden braucht man durch den Hartelsgraben von Hieflau. 

Besonders die ersten 4 Kilometer auf der Wanderung zur Hesshütte sind mit einer durchschnittlichen Steigung von 17% etwas anspruchsvoll. Dafür bietet allein der Wanderweg selbst schon ständig für Abwechslung. Schon nach wenigen hundert Metern geht man am tollen Wolfbauern-Wasserfall vorbei. Nach ca. 45 erreicht man den ersten Kodaboden. Von den schönen Bergen des Hochtormassivs beeindrucken dort besonders der Kleine und Große Ödstein 2.335m. Die letzten 3 Kilometer sind mit etwa 190 Höhenmeter wesentlich einfacher. Vom Übergang sieht man auch erstmals den Hochzinödl 2.191m mit dem Sulzkarhund 1.822m ( Übergang zum Sulzkarsee und Sulzkaralm). Über die Hirschlacke, den Almboden bei der Stadlalm, Gamsbrunnen und dem Wanderweg am Fuße des Zinödl erreicht man nach 3 Stunden die Hesshütte. Mehrmals pro Jahr wird die Hesshütte per Hubschrauber mit Nachschub versorgt und kann deshalb auch eine sehr gute und umfangreiche Küche anbieten. Besonders gut gefallen hat uns die herrliche Aussicht am Ennsecksattel, die sonnige Terrasse und die sehr umfangreiche und gute Ausstattung der Hesshütte. Wer beim Wandern zur Hesshütte keinen unnötigen Lärm macht, hat die Chance auf der Wanderung etliche Tiere zu beobachten. So sahen wir zum Beispiel aus nächster Nähe einen Specht, einen Mäusebussard und einen Hasen.

Die Hesshütte ist eine Alpenvereinshütte und ein sehr geeigneter Stützpunkt für Wanderungen in der Hochtorgruppe im Gesäuse. Beliebte Ziele rund um den Hochtor 2.365 sind: Hochzinödl 2.191m Gehzeit 2 Stunden, Planspitze 2.114m - Gehzeit 3 Stunden, Hochtor 2.365m - Gehzeit 2,5 Stunden, Haindlkarhütte - Gehzeit 4,5 Stunden über den Peternpfad - (Schwierigkeitsgrad 1 bis 2), Mödlingerhütte - Gehzeit 5 Stunden, Ennstalerhütte - Gehzeit 5,5 Stunden. Im Jahre 1996 wurde die Hesshütte durch einen Neubau wesentlich erweitert und bietet seitdem 40 Zimmerlagerbetten, 75 Matratzenlager und 10 Winterlager - nicht versperrt. Bewirtschaftet wird die Hesshütte von Ende Mai bis Ende Oktober. 

Die Felsen sind eines der dominierenden Elemente im Gesäuse. Auf dem mächtigen Sockel aus Ramsauer Dolomit liegt mit einer Höhe von bis zu ca. 800m Dachsteinkalk. Der Dolomit verwittert leicht. Die zerklüfteten Felsen mit den Schuttmassen am Fuße der Berge bilden die Basis der Berge im Nationalpark Gesäuse. Der hellgraue Dachsteinkalk dagegen verwittert viel langsamer. Durch die Festigkeit des Dachsteinkalks und seine rauhe Anwitterung eignet er sich hervorragend zum Klettern. Die Felsen im Nationalpark Gesäuse sind auch ein beliebter Lebensraum der Felsbrüter wie z.B. Steinadler, Wanderfalke, Uhu, Felsenschwalbe, Kolkrabe und Mauerläufer. Unter der Baumgrenze nisten Schneehuhn, Alpenbraunelle und Schneefink.

Bei all der Schönheit der Natur sollte man aber nie vergessen, dass man sich auf der Wanderung im Gesäuse in einem Nationalpark befindet.

  • Zum Schutz der Natur darf man beim Wandern die vorgegebenen Wanderwege und Kletterrouten nicht verlassen und auch keine neuen Wander - Routen erschließen. 
  • Auf dem Wanderweg zur Hesshütte, so wie anderswo auch, keinen Müll wegwerfen.
  • Beim Wandern unnötigen Lärm vermeiden.
  • Keine Pflanzen ausreißen oder zertreten.
  • Das Zelten und Lagern im Nationalpark Gesäuse ist nicht gestattet. 

                            

 

 

         

 
 

              

Webcams und Touren in der näheren Umgebung:

                 
Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. 

Der Nationalpark Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbike Tour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB-Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

Das Naturjuwel Johnsbach im Gesäuse ist ein kleiner Ort mit nicht einmal 200 Einwohnern und liegt in einem Seitental des Gesäuses, Bezirk Liezen, Bundesland Steiermark Österreich, Austria.

Umgeben von den bizarren und neben dem schmalen Tal steil in die Höhe ragenden Bergen des Gesäuses liegt Johnsbach auf einer Höhe von ca. 750 bis 850 Meter. Große Teile von Johnsbach stehen unter Naturschutz und gehören zum Nationalpark Gesäuse. Wer ständig in Johnsbach leben will, muss sich an die Natur gewöhnen. Den so schön die Natur in Johnsbach ist, das Leben in den Bergen kann oft ziemlich rauh sein. So ist die einzige Straße nach Johnsbach im Sommer oft wegen Vermurrungen und im Winter wegen akuter Lawinengefahr für einige Tage gesperrt.

Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahren 1139. Johnsbach war ursprünglich eine Bergbaugemeinde in der Kupfer und Eisen abgebaut wurde. In der heutigen Zeit hat sich die Gemeinde Johnsbach im Gesäuse in eine Tourismusgemeinde gewandelt. Das Johnsbachtal ist der Ausgangspunkt für sehr viele schöne Wanderungen auf Hütten und die Berge im Gesäuse. Wie z.B. Haindlkarhütte, Hesshütte, Mödlingerhütte, Hochtor, Sulzkaralm, Haselkaralm, Zeiringeralm und Köblalm.

Freizeitaktivitäten Johnsbach im Gesäuse - Sommer: Mountainbiken, Klettern, Canyoning, Rafting, Wandern 

Freizeitaktivitäten Johnsbach im Gesäuse - Winter: Hundeschlittenfahren, Schneeschuhwandern, Skitouren, Eisstockschießen, Rodelbahn von der Ebneralm - Länge ca. 3 Kilometer. 

 

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