Pürgschachener Moor Freizeittipp Österreich Ausflugsziel Steiermark

 
 
          
                                                

 4,5

 Kilometer

15

 Höhenmeter gesamt

 4

 Erlebniswert (1-5)

 1

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter dieser Tour

  Webcams:    Hall bei Admont         Weng im Gesäuse 

         

 


Pürgschachner Moor - Wandern Ardning auf einer größeren Karte anzeigen

  

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Das Pürgschachener Moor bei Ardning ist eines der wenigen noch gänzlich natürlich erhalten gebliebenen Hochmoore in Österreich. Andere Hochmoore wurden im Ennstal ab der Mitte des 18. Jahrhunderts zur Gewinnung des Torf gänzlich abgebaut oder sind der Ennsregulierung zum Opfer gefallen. Das Torf wurde ehemals als Brennstoff in den Hochöfen verwendet. Dazu wurden aus der oberen Schicht (bis zu 1,5m) Torfziegel mit einem Gewicht von ca. 4-5 kg aus dem Torf herausgestochen und dann ca. 4 Wochen lang getrocknet. Nach dem Trocknen wog der Torfziegel nur mehr  0,5 - 0,75 kg. Mit einer kleinen, 8 PS starken Feldbahn wurden die Torfziegel abtransportiert.

Der 4,5 km lange Weg durch das Pürgschachener Moor beginnt beim Parkplatz an der Westeinfahrt von Ardning. Für den Besuch im Pürgschachener Moor wird kein Eintritt kassiert und auch das Parken ist gratis. Zuerst geht man neben der Bundesstraße ein paar hundert Meter nach Osten und dann am Feldweg in südliche Richtung Enns zum Mooreinstieg. Bei der ersten Kreuzung geht man gerade aus weiter und erreicht nach 1,6 km bei der Enns die ersten Highlights. Den Torf-Turm und den Enns-Steg. Nur 400m weiter befindet sich am Moorhügel mit dem davorliegenden Libellenteich der schönste Platz für eine längere Pause. Ein paar Meter weiter wurde auch ein WC errichtet. Zwischen km 2,2 und km 3,7 verläuft der Weg nicht auf einem Feldweg sondern auf einem mit Baumstämmen und Hackschnitzel befestigten Weg mitten durch das Hochmoor. Am Anfang dieses Anschnitts liegt auch die hölzerne Moorplattform. Bei gutem Wetter hat man vor allem am Nachmittag von der Moorplattform eine herrliche Aussicht zu den Bergen im Gesäuse. Nach sehr interessanten 4 km erreicht man wieder den Mooreinstieg und geht die 500m zurück zum Parkplatz. Das Pürgschachener Moor ist auch entlang der grünen Linien in der Google Map erreichbar. Zwischen dem Pürgschachenerhof und dem Parkplatz kann man mit einiger Rücksicht auf die Radfahrer den Radweg benützen. Ein Höhenprofil ist wegen der nicht vorhandenen Steigungen für diese Tour nicht notwendig.

Auf dem vom Moorschutzverein Pürgschachen errichteten Naturlehrpfad erfahren wir auf Schautafeln mehr über den : Aufbau des Pürgschachener Moores, Geschichte des Pürgschachener Moores, 8 Beerenarten, Mähversuch in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für alpenländische Landwirtschaft in Gumpenstein (bei Irdning im Bezirk Liezen), Wildtiere, Torfabbau, Sonnentau, Die Enns und ihre Fischarten, Libellenteich und die Libellenarten, Torfmoose, Vögel rund ums Moor.

Aus Rücksicht auf die Tiere im Naturschutzgebiet und um den anderen Besuchern auch einen erholsamen Aufenthalt zu gönnen, bitte keinen unnötigen Lärm machen, den Moorweg nicht verlassen und keinen Müll hinterlassen.

Im Zentrum von Ardning gibt es mit dem Dorfwirt und Karin's Treff zwei Gasthäuser und gleich in der Nähe des Pürgschachener Moores liegt der Pürgschachenerhof. Wer noch Zeit hat sollte sich 2 km weiter östlich in Richtung Admont die Wallfahrtskirche Frauenberg mit dem sehr schönen Garten ansehen. Auch das Naturbad von Ardning befindet sich in Frauenberg. 

Auf dem Naturlehrpfad am Rand des 50 ha großen, naturgeschützten Pürgschachner Moores, kann man seltene Pflanzen und Tiere erleben. 17 Libellenarten, ca. 350 Schmetterlingsarten und einige seltene Vogelarten leben im Pürgschachner Moor. Der fleischfressende Sonnentau ist auch im Wappen der Gemeinde Ardning enthalten. Weite Flächen voll mit roten, gelben, braunen Moosen, mit Heidekräutern und Wollgras, lassen erahnen wie die Landschaft im Ennstal noch im Mittelalter vor der Regulierung der Enns ausgesehen haben muss. Die Bezeichnung Hochmoor hat nichts mit der Seehöhe zu tun, sondern, dass sich die Torfschichten einige Meter in die Höhe wölben (so wie bei einem Brillenglas) und den Kontakt zum Grundwasser verlieren. Die Wölbung im Pürgschachener Moor beträgt 5-7m und die Torfschichten, die sich seit dem Ende der letzten Eiszeit gebildet haben, erreichen eine Stärke bis zu 7m. Unter dem Hochmoor dichtet urzeitlicher Ton den Untergrund ab.

Anfahrtsbeschreibung: Das Pürgschachener Moor ist ganz leicht über die Pyhrnautobahn A9 - Abfahrt Ardning und dann ein paar Kilometer auf der Bundesstraße B146 nach Osten in Richtung Admont erreichbar.

       

     

   

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Touren in der Nähe von Ardning

         

Die Gemeinde Ardning - Bezirk Liezen - Ennstal - Obersteiermark - Steiermark - Österreich, hat ca. 1250 Einwohner, liegt auf einer Höhe von 696m und hat eine Fläche von 34,03 km². Die erste urkundliche Erwähnung von Ardning mit dem Namen Arnich war im Jahre 1077. Man vermutet, dass sich der Name der Gemeinde Ardning vom slawischen jar - 'Graben, Schlucht, Rinne, Bächlein', ableitet.

Das Pürgschachner Moor bei Ardning ist eines der wenigen noch gänzlich natürlich erhalten gebliebenen Hochmoore in Österreich. Auf dem Naturlehrpfad am Rand des 50 ha großen, naturgeschützten Pürgschachner Moores, kann man  seltene Pflanzen und Tiere erleben. 17 Libellenarten, ca. 350 Schmetterlingsarten und einige seltene Vogelarten leben im Pürgschachner Moor. Der fleischfressende Sonnentau ist auch im Wappen der Gemeinde Ardning enthalten. Weite Flächen voll mit roten, gelben, braunen Moosen, mit Heidekräutern und Wollgras, lassen erahnen wie die Landschaft im Ennstal noch im Mittelalter vor der Regulierung der Enns ausgesehen haben muss. Die Bezeichnung Hochmoor hat nichts mit der Seehöhe zu tun, sondern, dass sich die Torfschichten einige Meter in die Höhe wölben (so wie bei einem Brillenglas) und den Kontakt zum Grundwasser verlieren. Die Wölbung im Pürgschachner Moor beträgt 5-7m und die Torfschichten, die sich seit dem Ende der letzten Eiszeit gebildet haben, erreichen eine Stärke bis zu 7m. 

Nach der Wanderung über die Ardningalm, oder der MTB-Tour Ardningalm ist besonders auch der Besuch der Wallfahrtskirche Frauenberg am Kulm neben dem Kalvarienberg und einen Kilometer östlich von Ardning zu empfehlen. Die Marienkirche mit den 2 sehr schönen barocken Zwiebeltürmen liegt 130m über dem Ennsboden. Erste urkundliche Erwähnung fand die Wallfahrtskirche Frauenberg - Stift Admont im Jahre 1175 und seit dem Beginn des 15. Jahrhunderts begannen die Wallfahrten nach Frauenberg ins schöne Ennstal - Steiermark - Österreich. Bei der Wallfahrtskirche Frauenberg wurde auch ein wunderschöner, japanischer Meditationsgarten angelegt, von dem man eine herrliche Aussicht nach Westen bis hin zum Grimming hat. Ein wunderschöner Ort der Ruhe und besonders geeignet zum seelischen Krafttanken. Auf der westlichen Seite reicht die Aussicht bis ins Admonter Becken und die ersten Berge des Gesäuses mit dem Gesäuseeingang.

Da der steirische Ennstalradweg R7 auch in Ardning hindurch und an Frauenberg vorbeiführt ist Ardning und die Wallfahrtskirche Frauenberg sehr gut mit dem Rad erreichbar.

Freizeitangebote Ardning im Winter: Skitouren, Langlaufen, Winterwanderungen, Rodeln, Eislaufen, Eisstockschießen.

Freizeitangebote Ardning im Sommer: Wandern, Mountainbiken, Radfahren, Naturlehrpfad im Pürgschachner Moor, Laufen, Naturfreibad in Frauenberg, Bergsteigen, Klettern. 

    

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen - Pyhrn und Admont - Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und MTB Touren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.
  
           
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