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Gasthaus Riesachfall 1084m |
Gfölleralm / Riesachsee 1380m |
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6,9 |
Kilometer |
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336 |
Höhenmeter gesamt |
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5 |
Erlebniswert (1-5) |
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3-4 |
Schwierigkeit (1-5) |
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Webcams: Schladming Hauser Kaibling Ramsau am Dachstein |
| Riesachsee Wanderung auf einer größeren Karte anzeigen |
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Der von uns gewählte Wanderweg zum Riesachsee entlang des Alpinsteigs "Wilde Wasser" ist nicht mit dem 12 Kilometer langen Themenweg "Wilde Wasser" von Schladming durch die Talbachklamm und durch das Rohrmoos-Untertal bis zum Gasthaus Riesachfall zu verwechseln. Den großen Parkplatz beim Gasthaus Riesachfall auf 1084m erreicht man sehr bequem mit dem Auto über die Mautstraße am Ende der Straße durch das Untertal von Schladming über Rohrmoos. Das Untertal liegt in der Dachstein Tauern Region und hat auch große Anteile am Naturpark Sölktäler. Die Mautgebühr ist mit 6 Euro sehr moderat und die Straße ist auch nicht steil, weil das Untertal in diesem Bereich noch nicht stark ansteigt. Nach 200m auf der Forststraße erreicht man den 1,5 Kilometer langen Riesachfallsteig. Dieser breite und sehr gut ausgebaute Wanderweg bildet die erste Etappe auf dem Wanderweg zum Riesachsee. Der Riesachfall ist der höchste Wasserfall in der Steiermark. Über 2 Stufen entwässert sich der Riesachsee 140m tiefer in das Rohrmoos-Untertal hinab. Der Riesachfallsteig hat eine Steigung von durchschnittlich 22% und schlängelt sich in einigen Serpentinen und mit vielen Treppen bis auf 1.235m hinauf. Da dieser Wanderweg aber sehr gut ausgebaut wurde, ist dieser Abschnitt nicht schwierig zu gehen. Um einiges anspruchsvoller ist da schon der anschließende Alpinsteig Höll bis zur Oberen Gfölleralm auf 1.380m. Da es in der Klamm beim Hinaufgehen über steile Treppen auch mehrmals hinab geht sind um einiges mehr als die 152m Höhendifferenz zu überwinden. Der Alpinsteig Höll erfordert eine gute Grundkondition, Trittsicherheit, festes Schuhwerk, Schwindelfreiheit und ist erst für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Wobei für Kinder eine Seilsicherung empfohlen wird. Auch wenn die Seilbrücke über die Klamm der Riesachfälle noch so stabil und sicher gebaut wurde, stellt sie doch für alljene die über zum ersten Mal über eine Seilbrücke ( Hängebrücke ) gehen eine Herausforderung dar. Mein Tipp: Das erste Mal sollte man nur alleine die Seilbrücke überqueren, da man dann nur die eigenen Schwingungen ausgleichen muss. Die Seilbrücke des Alpinsteigs Höll ist 46m lang und an der höchsten Stelle über der Riesachklamm 35m hoch. Die beiden Tragseile haben einen Durchmesser von 26mm, eine Seillänge von 50m und eine Mindestbruchlast pro Seil von 40 Tonnen. Die Bolzen für die Verankerung wurden 2,5m in den Fels gebohrt. Die Seilbrücke über den Riesachfall hat ein Gewicht von ca. 2,5 Tonnen und wurde im Jahre 2005 in 200 Arbeitsstunden errichtet. Nach der Seilbrücke geht der Alpinsteig Höll über viele Stufen, 15 teils steile Treppen und mit einigen Aussichtsbrücken in der Riesachfall - Klamm weiter bis zur Oberen Gfölleralm - 1.380m. Wanderer die nicht schwindelfrei sind können nach dem Riesachfallsteig ohne Problem auf den Forstweg zur Oberen Gfölleralm und Riesachsee wechseln. Die bewirtschaftete, urige Obere Gfölleralm liegt auf der kleinen Geländekuppe vor dem Riesachsee. Von der Oberen Gfölleralm hat man die beste Aussicht auf den 40m tiefer liegenden Riesachsee. Mit einer Länge von etwa 750m, Breite bis zu 250m und einer maximalen Tiefe von ca. 20m gehört der Riesachsee zu den größten Bergseen in den Schladminger Tauern und in der Dachstein Tauern Region. In der Nähe des Riesachsees liegen auch einige die höchsten Gipfel der Niederen Tauern. Im Osten die Hochwildstelle - 2.747m, im Südosten das Waldhorn - 2.702m und etwas südlich vom Riesachsee der Hochgolling mit 2.862m. Aber nicht nur die imposanten Gipfel, sondern viele weitere Bergseen und Hütten ( z.B. Klafferkessel, Klafferseen, Sonntagskarseen, Preintalerhütte - 1.657m, Gollinghütte - 1.641m ) machen das Gebiet südlich von Schladming - Dachstein Tauern Region zu einem der schönsten Wandergebiete in ganz Österreich. Auf dem Forstweg nördlich des Riesachsees sind wir dann noch bis zur Kaltenbachalm gewandert. Direkt neben dem Riesachssee haben wir auf der sonnigen Terrasse der Kaltenbachalm begleitet von einer zünftigen Hüttenmusik eine tolle Rast eingelegt. Der 4 Kilometer lange Abstieg über den Forstweg zum Parkplatz beim Gasthof Riesachfall ist nicht ganz 4 Kilometer lang und hat außer der kleinen Steigung vom Riesachsee zur Oberen Gfölleralm keine Steigung mehr. Leider ist eine MTB - Tour zum Riesachsee über den Forstweg nicht möglich da das Radfahren verboten ist. Innerhalb von nur fünf Metern sind 3 Verbotsschilder angebracht und es wird sogar mit einer Besitzstörungsanzeige gedroht. |
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In der Nähe: |
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Der Naturpark Sölktäler liegt in den Niederen Tauern und umfasst einige Seitentäler südlich des Ennstales und Gemeinden im Murtal. Zu den Naturpark Gemeinden gehören Pichl-Preunegg, Rohrmoos, Schladming, Haus im Ennstal, Aich, Gössenberg, Stein an der Enns, St.Nikolai im Sölktal, Kleinsölk und im Murtal Schöder, Krakaudorf, Krakauschatten und Krakauhintermühlen. Das Gebiet des Naturparks Sölktäler umfasst auch große Teile der Tourismusregion Dachstein Tauern. Dichte Wälder, saftige Almwiesen, klare Bergseen, gute Luft, urige Almen, typische Alpendörfer und die Ruhe fernab der streßgeplagten Großstädte sorgen dafür, dass man mit sich wieder ins Reine kommt und so richtig gut Kraft tanken kann. Viele bewirtschaftete Almen bewirten die Gäste mit selbst hergestellten, typisch steirischen Produkten. wie z.B den Steirerkas, Almbutter, Bauernbrot, Buttermilch und Bauernkrapfen u.v.m. Auch die traditionellen Brauchtumsveranstaltungen wie Perchtenlauf, Glöcklerlauf, Krampuslauf, Palmprozession und urige Zeltfeste im Sommer sind ein Teil des alpenländischen Lebenstil und gehören genauso wie die schützenswerte Natur und die Produkte der Region zum Naturpark Sölktäler.Neben den typischen Freizeitaktivitäten in den Alpen wie Wandern, Bergsteigen, Fischen, Klettern, Skitourengehen, Skifahren, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln, Radfahren, Mountainbiken und Langlaufen, wird in den Tourismusgemeinden der Dachstein Tauern Region auch Reiten, Tennis, Golf, Squash, Schwimmen, Paragleiten, Pferdeschlittenfahrten, Hochseilgärten u.v.m angeboten. Im Winter sind die Skiarenen Planai Hochwurzen, Hauser Kaibling und Reiteralm sehr bekannte und beliebte Skigebiete mit einem ausgezeichneten Angebot an Liften, Restaurants, Hotels und Apres Ski Hütten. In den Sölktälern sind im Winter vor allem Skitourengeher und im Sommer Wanderer und Bergsteiger unterwegs die dem Massentourismus aus dem Weg gehen und die ruhige Natur bevorzugen. Im Schloss Großsölk wurde ein Naturparkhaus eingerichtet, indem man mehr über die Entstehungsgeschichte der Alpen erfährt. |
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Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein Tauern Region. Wer den Massentourismus in der Region rund um Schladming nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Schladming, Tauplitzalm, Liezen / Pyhrn und Admont / Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. |
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