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GH Panoramablick 1050m |
Raidling 1915m |
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18,2 |
Kilometer |
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1054 |
Höhenmeter gesamt |
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5 |
Erlebniswert (1-5) |
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3 |
Schwierigkeit (1-5) |
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Webcam: Liezen Tauplitzalm |
Wandern Mölbinghütte Raidling Liezenerhütte auf einer größeren Karte anzeigen |
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Die sehr gut beschilderte Wanderung zur Hochmölbinghütte beginnt beim Parkplatz 2 kurz vor Schönmoos auf 1.130m (Platz für ca. 40 Autos) - die letzten 700m fährt man auf einer guten Schotterstraße. Oder 1,1 Kilometer vorher beim Berghotel - Restaurant Panoramablick auf 1.050m. Die Anfahrt zu den beiden Parkplätzen erfolgt über die asphaltierte Bergstraße die im östlichen Ortsteil von Wörschach beginnt. Auf den ersten 5,5 Kilometer geht es nordöstlich vom Hochtausing und an der nicht bewirtschafteten Langpoltneralm vorbei hinauf zum Langpoltnerklamml 1.580m. Dieser Abschnitt besteht aus einem Wechsel von Wanderweg und Forstweg. Besonders beeindruckend ist dabei die nördliche Seite vom Hochtausing bei der Langpoltenalm. Auf dem 2,5 km langen Grazersteig erreicht man vom Langpoltnerklamml die Hochmölbinghütte. Auf dem ersten Teil des Grazersteig hat man schon eine wunderbare Aussicht ins Gnanitztal und Tauplitz mit dem Grimming und Dachsteingletscher im Hintergrund. Der letzte Teil des Grazersteig in Richtung Osten zur Hochmölbinghütte geht leicht bergab (ca.-50Hm). 200m vor der Hochmölbinghütte kann man so wie in dieser Tour beschrieben in etwa 30 min den nicht allzu schweren Aufstieg zum Raidling (1.915m) machen. Der Wanderweg auf den Raidling ist sehr schmal und bietet sehr schöne Wiesen mit vielen Blumen (z.B Alpenrose - Almrausch). Ganz oben muss man aber aufpassen, denn die Südflanke des Raidling ist sehr steil. Auf der rundum schönen Aussicht sieht man z.B den Hochmölbing, Türkenscharte, die Taupitzalm, Dachstein, Grimming, Schladminger Tauern, Hochtausing und hinunter ins Ennstal. Nach dem Eintrag in das Gipfelbuch sollte man den gleichen Weg wieder zur Hochmölbinghütte zurückgehen. Der hier eingezeichnete Rundwanderweg am Raidling ist nur am Anfang durch die Latschen leicht zu erkennen, dann kann man sich aber leicht verirren. Die Hochmölbinghütte (1.683m) auf der Niederhüttenalm ist von Anfang Juni bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Für Nächtigungen bietet die Hochmölbinghütte 8 Betten und 46 Matratzenlager. Reservierungen und Kontakt findet ihr unter diesem Link. Im März und April bieten die beiden netten Hüttenbetreiber den hungrigen Skitourengehern und Schneeschuhwanderern nach vorhergehender Anmeldung auch ihre köstlichen, regionalen Gerichte an. Die Liezener Hütte (1.762m) liegt 1,6 Kilometer östlich von der Hochmölbinghütte. Die Selbstversorgerhütte des OeAV Liezen bietet 30 Matratzenlager und 2 Notlager. Weitere Wanderziele von der Hochmölbinghütte und Liezener Hütte aus sind der Hochmölbing (2.336m), Mittermölbing (2.318), Kleinmölbing (2.160), Schrocken (2.281) und die Kreuzspitze (2.326m). Der Abstieg von der Liezener Hütte über das Hochtor führt zuerst durch sehr schönes karstiges Gelände mit vielen sehenswerten Blumen. Zwischen Km 12,6 und 13,6 dieser Wanderung ist der Wanderweg etwas steiler und steiniger, aber nicht besonders schwierig zu gehen. Zurück bei der Langpoltenalm muss man noch ein paar Höhenmeter hinauf und erreicht dann den Forstweg bei der Langpoltenalm auf dem man wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt. |
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Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau. Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen. Das Tote Gebirge liegt in den Ostalpen und gehört zu den nördlichen Kalkalpen. Die 1.130 km² teilen sich auf die Bezirke Liezen, Gmunden und Kirchdorf an der Krems in den beiden Bundesländern Steiermark und Oberösterreich auf. Das Plateau des Toten Gebirge selbst unterteilt sich in Priel-, Warscheneck-, und Schönberggruppe. Im größten Karstgebiet Europas versickert das Wasser sehr schnell und daher ist das Gebiet des Toten Gebirge eher vegetationslos. Dachsteinkalk und Dolomit sind die beiden häufigsten Gesteinformen im Toten Gebirge. Das Tote Gebirge ist auch bekannt für seine ca. 600 Höhlen und Schächte. Das Schönberg-Höhlensystem ist mit 125 Kilometer und einer Tiefe von 1070m die längste Höhle. Der höchste Berg im Toten Gebirge ist der Große Priel mit 2.515m. Die bekanntesten Seen im Toten Gebirge sind: Altausseer See, Grundlsee, Offensee, Almsee, Ödsee, Elmsee, Schwarzensee, Steirersee, Lahngangseen und Wildensee. Neben den bekannten Skigebieten Loser, Tauplitzalm, Hinterstoder und Wurzeralm bietet das Tote Gebirge im Winter noch sehr viele Skitouren, Rodelbahnen, Langlaufloipen und wunderschöne, romantische Dörfer im Winterkleid. Im Sommer kommen viele Mountainbiker, Radfahrer, Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Paragleiter und Erholungssuchende ins Gebiet des Toten Gebirge. |





