Wandern Mödlingerhütte Wanderweg Johnsbach Gesäuse Steiermark

 
 
          

Johnsbach

722m

Mödlingerhütte

1527m

 4,6

 Kilometer

 805

 Höhenmeter gesamt

 4

 Erlebniswert (1-5)

 5

 Schwierigkeit (1-5)

 Link zum aktuellen Wetter der Wanderung Mödlinger Hütte

Webcams:   Hall bei Admont   Weng  Hohentauern

 

 
   

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Gleich nach der Ortstafel von Johnsbach befindet sich auf der rechten Seite ein Parkplatz. Vom diesem Parkplatz weg führt der 4,6 Kilometer langer Wanderweg Nr.608 zur Mödlingerhütte auf 1523 Hm. Die durchschnittliche Steigung beträgt somit 17,5% ! und die Gehzeit von Johnsbach im Gesäuse zur Mödlingerhütte ca. 1,5 bis 2,5 Stunden. 

Bis auf eine Höhe von ca.1300 Hm hat man keine besonderen Aussichtspunkte da der Wanderweg im dichten Wald verläuft. Erst danach bietet sich hie und da ein schöner Ausblick ins Johnsbachtal. Auf der Mödlinger Hütte hat man dafür dann eine umso bessere Aussicht. Der Wanderweg ist steil, einige Male steinig und öfters rinnt das Wasser entlang des Wanderwegs hinunter. Deshalb sind Turnschuhe zu wenig und ich empfehle jedem, besonders fürs Bergabgehen richtige Wanderschuhe anzuziehen. Da man mit Wanderschuhen nicht so leicht überknöchelt oder ausrutscht.

Bei der Mödlingerhütte angekommen gibt es entlang des breiten Grades auf der die Mödlingerhütte gebaut wurde herrliche Aussichten ins Johnsbachtal, Paltental und auf den Admonter Reichenstein. Es sind immer einige Kletterer zum Admonter Reichenstein 2251Hm unterwegs.

Wem das noch zu wenig ist kann noch zur Oberst Klinke Hütte wandern. Dauer ca. 1.5 - 2 Stunden. Wanderweg Nr.608. Auch der  Wanderweg Nr.673 zum Spielkogel 1731Hm und Anhartskogel 1764 Hm ist sehr schön. Vom Anhartskogel wäre eine Wanderung ins Tal nach Treglwang möglich. Ebenso erreicht man die Mödlingerhütte von Treglwang aus über den Anhartskogel und Spielkogel.

Von Gaishorn am See zur Mödlingerhütte gibt es auch ein MTB - Tour

                       

Die Mödlingerhütte ist eine alpine Schutzhütte des Österreichischen Alpenvereins - Sektion Mödling. Landschaftlich besonders schön ist die Lage mit dem Hintergrund des Admonter Reichensteins und in Richtung Johnsbach mit dem Ödstein. Die Mödlingerhütte liegt auf der Treffneralm 1523m in den Eisenerzer Alpen - Bezirk Liezen/Bundesland Steiermark/Österreich zwischen Gaishorn am See/Paltental und Johnsbach im Gesäuse.

Am einfachsten ist die Mödlingerhütte von Gaishorn am See aus dem Paltental erreichbar. Mit dem Auto ist es möglich bis zum Parkplatz, ca. 1 Kilometer vor der Mödlingerhütte, raufzufahren. Danach sind es nur mehr ca. 15min zu Fuß bis zur Mödlingerhütte. Die Mountainbiketour auf der gleichen Mautstraße ist zwar nur für trainierte Mountainbiker zu empfehlen, aber dafür ein unvergleichlich schönes Erlebnis. Von Johnsbach im Gesäuse führt ein Wanderweg auf die Mödlingerhütte. Auch von der Oberst Klinke Hütte - oberhalb der Kaiserau - führt ein Wanderweg in 1,5 bis 2 Stunden zur Mödlingerhütte. Für Bergsteiger und Kletterer sind die klassischen Routen am Sparafeld, Admonter Reichstein und Totenköpfl interessant. 

Die Hütte gehört dem ÖAV - Sektion Mödling und wurde 1914 eröffnet. Von 1996 bis 2008 wurde die Mödlingerhütte saniert. Die Investitionen betrugen über 500.000 Euro. Geöffnet hat die Mödlingerhütte von Mitte Mai bis Ende Oktober. Pro Jahr hat die Mödlingerhütte ca.1600 Nächtigungen und 4000 Tagesgäste. Die Mödlingerhütte bietet Bergsteigern und Wanderern 57 Matratzenlager und 14 Betten für eine Nächtigung in toller, gemütlich, uriger Atmosphäre an.

        

Das Naturjuwel Johnsbach im Gesäuse ist ein kleiner Ort mit nicht einmal 200 Einwohnern und liegt in einem Seitental des Gesäuses, Bezirk Liezen, Bundesland Steiermark Österreich, Austria.

Umgeben von den bizarren und neben dem schmalen Tal steil in die Höhe ragenden Bergen des Gesäuses liegt Johnsbach auf einer Höhe von ca. 750 bis 850 Meter. Große Teile von Johnsbach stehen unter Naturschutz und gehören zum Nationalpark Gesäuse. Wer ständig in Johnsbach leben will, muss sich an die Natur gewöhnen. Den so schön die Natur in Johnsbach ist, das Leben in den Bergen kann oft ziemlich rauh sein. So ist die einzige Straße nach Johnsbach im Sommer oft wegen Vermurrungen und im Winter wegen akuter Lawinengefahr für einige Tage gesperrt.

Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahren 1139. Johnsbach war ursprünglich eine Bergbaugemeinde in der Kupfer und Eisen abgebaut wurde. In der heutigen Zeit hat sich die Gemeinde Johnsbach im Gesäuse in eine Tourismusgemeinde gewandelt. Das Johnsbachtal ist der Ausgangspunkt für sehr viele schöne Wanderungen auf Hütten und die Berge im Gesäuse. Wie z.B. Haindlkarhütte, Hesshütte, Mödlingerhütte, Hochtor, Sulzkaralm, Haselkaralm, Zeiringeralm und Köblalm.

Freizeitaktivitäten Johnsbach im Sommer: Mountainbiken, Klettern, Canyoning, Rafting, Radfahren, Wandern 

Freizeitaktivitäten Johnsbach im Winter: Hundeschlittenfahren, Schneeschuhwandern, Skitouren, Eisstockschießen, Rodelbahn von der Ebneralm - Länge ca. 3 Kilometer. 

           

 

 

            

 
 

                              

In der Nähe von Johnsbach :

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen/Pyhrn und Admont/Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbiketouren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.
                           
Das Gesäuse: Der Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen - Gesäuse ist mit 11.054 Hektar der drittgrößte Nationalpark in Österreich. Der höchste Berg ist das Hochtor mit 2370m. Die beiden Gebirgsstöcke Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe bestehen größtenteils aus Dachsteinkalk und Ramsaudolomit. Es ist jedes Mal sehr beeindruckend wie sich die Enns im Durchbruchstal einen Weg durch die links und rechts steil in die Höhe ragenden Berge gebahnt hat. Die Enns ist speziell im Bereich des Gesäuseeingang kein träger, sondern ein reißender, wilder Fluss. Wer dies ganz genau erleben möchte bucht ganz einfach eine Raftingtour auf der Enns. Weiters ist das wildromantische Gesäuse ein Anziehungspunkt für tausende Wanderer, Wildwasserpaddler, Radfahrer, Bergsteiger und Erholungssuchende. Im Bereich des Gesäuses gibt es von 978m bis 1723m insgesamt 9 Almhütten, die ihr Angebot speziell für Wanderer und Bergsteiger ausgerichtet haben. Die "Hauptstadt" des Gesäuses, oder auch "Xeis" genannt ist der kleine Ort Gstatterboden. 

Der Nationalpark Pavillon Gstatterboden ist eine sehr gute Möglichkeit auf der Gesäuse Radrunde eine längere Pause einzulegen. Allein schon die Architektur des Gebäudes und ein modernes Restaurant mit sonniger Terrasse und guter Aussicht auf die Hochtorgruppe sind sehr interessant. In der multimedialen Geologieausstellung, die sich ebenfalls im Naturpark Pavillon Gstatterboden befindet, erfährt man auf sehr interessante Weise mehr über die Geologie und Entstehung des Gesäuses. So gibt es zum Beispiel eine virtuelle Klettertour, eine virtuelle Skiabfahrt über einen Eiszeitgletscher und einen virtuellen Drachenflug über den Nationalpark Gesäuse. Der Parkplatz beim Nationalpark Pavillon in Gstatterboden ist auch der Ausgangspunkt der offiziellen Hochscheibenalm Mountainbike Tour die mitten durch den Nationalpark Gesäuse führt. Ein Geheimtipp unter allen Mountainbikern, da man neben der anspruchsvollen Tour auf die Hochscheibenalm (1195m), auch die wundervolle, naturbelassene Landschaft im Nationalpark Gesäuse sehr gut kennenlernt. Vor allem aber ist die Hochscheibenalm MTB - Tour deshalb empfehlenswert, da es entlang der gesamten Strecke viele sehr gute Aussichtspunkte gibt.

 

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