Wandern Ursprungalm Giglach See Wandern Schladming

 
 
          

Ursprungalm

1608m

Ignaz Mattis Hütte

1991m 

8,5

 Kilometer

484

 Höhenmeter gesamt

5

 Erlebniswert (1-5)

3 

 Schwierigkeit (1-5)

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Die Wanderung zu den Giglachseen in der Dachstein Tauern Region beginnt beim Parkplatz kurz vor der Ursprungalm auf 1.600m. Von Pichl-Preunegg oder Rohrmoos erreicht man den Parkplatz recht bequem über die bemautete Schotterstraße. Schon bei der Anfahrt hat man viele tolle Aussichtspunkte. Speziell ab der Moarhofalm bis zur Ursprungalm hat man talauswärts einen wunderbaren Blick auf den Dachstein. Hinter der Ursprungalm bildet die Steirische Kalkspitze mit 2.459m einen sehr schönen Hintergrund. Wer möchte kann auf der Ursprungalm auch übernachten. Es werden dafür ein 4 - Bettzimmer, zwei 3 - Bettzimmer, ein Lager für 4 - Personen und ein Lager für 16 Personen angeboten. Die Ursprungalm war auch einer der Drehorte für die Heidi Verfilmung. 

Gleich hinter der Ursprungalm beginnt der breite, steinige Wanderweg in den Schladminger Tauern mit einer Steigung von 20% auf den ersten 800m. Die restlichen 1,4 Kilometer durch das Rinderfeld mit vielen blühenden Almrauschbüschen weisen auch noch eine durchschnittliche Steigung von 14 Prozent auf. Die Giglachseehütte ist eine Schutzhütte und liegt ein paar Meter neben dem Preuneggsattel auf 1955m. Es besteht auch die Möglichkeit auf der Giglachseehütte in einem Zimmer oder Lager zu übernachten. Sogar eine Duschmöglichkeit mit Warmwasser wird angeboten. Wer die Giglachsee MTB-Tour mit einer Nächtigung auf der Giglachseehütte verbindet, bekommt allein schon wegen des Sonnenuntergangs und Sonnenaufgangs sicher die meisten Eindrücke der herrlichen Berglandschaft im Naturpark Sölktäler.

Der folgende Rundwanderweg um die beiden Giglachseen ist 4 Kilometer lang. Zu den Giglachseen geht man zuerst ca. 40Hm hinab und auf der anderen Seite der Giglachseen auf einem schmalen Wanderweg bis zum höchsten Punkt dieser Wanderung bei der Ignaz-Mattis Hütte wieder ca. 65Hm hinauf. Die Giglachseen wechseln dabei je nach Sonneneinstrahlung ihre Farbe von tiefblau bis grünschimmernd. Auch die Ignaz-Mattis Hütte auf 1991m bietet neben der Verköstigung mit regionalen Spezialitäten eine Nächtigung mit 7 Zimmern und 50 Schlaflagerplätzen an.

Nach der kleinen Steigung vom oberen Giglachsee zum Preuneggsattel hinauf geht es bis zurück zum Ausgangpunkt beim Parkplatz der Ursprungalm wieder 2,2 Kilometer lang ca. 350 Höhenmeter hinab.

Auf der ganzen Wander-Tour muss man mit ein paar Mountainbiker rechnen, da sich die Giglachsee MTB-Tour auf denselben Weg befindet. Der Weg ist aber breit genug. So können z.B. auch Geländefahrzeuge zur Versorgung der Giglachseehütte und der Ignaz-Mattis Hütte hochfahren.

 

                   

 
 
                        

In der Nähe:

                             

Der Naturpark Sölktäler liegt in den Niederen Tauern und umfasst einige Seitentäler südlich des Ennstales und Gemeinden im Murtal. Zu den Naturpark Gemeinden gehören Pichl-Preunegg, Rohrmoos, Schladming, Haus im Ennstal, Aich, Gössenberg, Stein an der Enns, St.Nikolai im Sölktal, Kleinsölk und im Murtal Schöder, Krakaudorf, Krakauschatten und Krakauhintermühlen. Das Gebiet des Naturparks Sölktäler umfasst auch große Teile der Tourismusregion Dachstein Tauern. Dichte Wälder, saftige Almwiesen, klare Bergseen, gute Luft, urige Almen, typische Alpendörfer und die Ruhe fernab der streßgeplagten Großstädte sorgen dafür, dass man mit sich wieder ins Reine kommt und so richtig gut Kraft tanken kann. Viele bewirtschaftete Almen bewirten die Gäste mit selbst hergestellten, typisch steirischen Produkten. wie z.B den Steirerkas, Almbutter, Bauernbrot, Buttermilch und Bauernkrapfen u.v.m.                                                                                          

Auch die traditionellen Brauchtumsveranstaltungen wie Perchtenlauf, Glöcklerlauf, Krampuslauf, Palmprozession und urige Zeltfeste im Sommer sind ein Teil des alpenländischen Lebenstil und gehören genauso wie die schützenswerte Natur und die Produkte der Region zum Naturpark Sölktäler. Neben den typischen Freizeitaktivitäten in den Alpen wie Wandern, Bergsteigen, Fischen, Klettern, Skitourengehen, Skifahren, Schneeschuhwandern, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln, Radfahren, Mountainbiken und Langlaufen, wird in den Tourismusgemeinden der Dachstein Tauern Region auch Reiten, Tennis, Golf, Squash, Schwimmen, Paragleiten, Pferdeschlittenfahrten, Hochseilgärten u.v.m angeboten. Im Winter sind die Skiarenen Planai Hochwurzen, Hauser Kaibling und Reiteralm sehr bekannte und beliebte Skigebiete mit einem ausgezeichneten Angebot an Liften, Restaurants, Hotels und Apres Ski Hütten. In den Sölktälern sind im Winter vor allem Skitourengeher und im Sommer Wanderer und Bergsteiger unterwegs die dem Massentourismus aus dem Weg gehen und die ruhige Natur bevorzugen. Im Schloss Großsölk wurde ein Naturparkhaus eingerichtet, indem man mehr über die Entstehungsgeschichte der Alpen erfährt.

Das Ennstal wurde, wie so viele Alpentäler in Österreich auch, nach dem größten Fluss benannt. Die Enns ist ein 254 Kilometer langer Nebenfluss der Donau. Sie entspringt im Bundesland Salzburg in den Radstätter Tauern am Fuße des Kraxenkogels. Von Salzburg fließt die Enns in östlicher Richtung durch die Steiermark. Zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark durchbricht die Enns im Gesäuse, einem sehr engen Tal, die Ennstaler Alpen bevor sie nach Norden in Richtung Oberösterreich weiterfließt und im letzten Abschnitt die Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich bildet. Zwischen Enns und Mauthausen mündet die Enns dann als ca. 100m breiter Fluss in die Donau.            

Das Ennstal ist eines der großen Längstäler in Österreich und bildet die geologische Grenze zwischen Nördlichen Kalkalpen und den Zentralalpen südlich der Enns. Die Berge der nördlich gelegenen Kalkalpen sind oft sehr schroff und weniger bewaldet als die südlichen Zentralalpen deren sanftere Berge für Wanderer besser zugänglich sind. Wobei die Berge von Ost nach West immer höher werden. Im oberen Ennstal etwa bei der Grenze der beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Steiermark fließt die Enns südlich am Dachsteingletschers vorbei. Der Dachstein ist mit 2.995m der höchste Berg in der Steiermark. Im Ennstal leben die Leute hauptsächlich vom Tourismus und von der Landwirtschaft. Die größte alpine Wintersportregion findet man rund um Schladming in der Dachstein-Tauern-Region. Wer den Massentourismus nicht so mag, kann auf die weiter östlich gelegenen kleinen Skigebiete wie z.B in Gröbming (Stoderzinken), Donnersbach (Planneralm, Riesneralm) und Admont (Kaiserau) ausweichen. Schöne Langlaufgebiete gibt es in Ramsau am Dachstein, Tauplitzalm, Liezen / Pyhrn und Admont / Kaiserau. Dazu bietet das obere und mittlere Ennstal für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer oder einfach Erholungssuchende viele schöne Touren und einsame entlegene Seitentäler. Im Frühling, Sommer und Herbst findet man im gesamten Ennstal eine schier unerschöpfliche Auswahl an Wanderwegen, Radwegen und Mountainbike Touren. Das Ennstal ist somit ein wunderbares Urlaubsgebiet für Skifahrer, Snowboarder, Tourengeher, Langläufer und Erholungssuchende im Winter und viele Urlauber kommen im Sommer ins Ennstal um zu Wandern, Klettern, Bergsteigen, Mountainbiken und mit dem Rad auf einer der zahlreichen Radtouren das schöne Alpengebiet zu erkunden. Das Gesäuse ist speziell bei Rafting- und Kajakfahrern sehr beliebt. Um die Natur zu schützen wurden im und in der Nähe des Ennstales viele Naturschutzgebiete angelegt. Wie z.B der Naturpark Sölktäler, Nationalpark Gesäuse und der Nationalpark Kalkalpen.

 

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